Ausblick auf 2026 Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit legen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd: Zölle, anhaltender Kostendruck und eine schwache Konjunktur prägen den Ausblick auf das neue Geschäftsjahr. Christine Grotz, Geschäftsführende Gesellschafterin von Weber-Hydraulik, ordnet die Lage ein und gibt einen Ausblick auf 2026.

Christine Grotz, Geschäftsführende Gesellschafterin, gestaltet das Unternehnen so um, dass es schneller, fokussierter und resilienter auf Marktveränderungen reagieren kann.(Bild:  Weber-Hydraulik)
Christine Grotz, Geschäftsführende Gesellschafterin, gestaltet das Unternehnen so um, dass es schneller, fokussierter und resilienter auf Marktveränderungen reagieren kann.
(Bild: Weber-Hydraulik)

Die Weber-Hydraulik GmbH blickt vorsichtig optimistisch auf das neue Geschäftsjahr, auch wenn die Rahmenbedingungen anspruchsvoll bleiben. Der Fokus liege 2026 klar auf Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz und der konsequenten Weiterentwicklung des Unternehmens. Mit Blick auf den Jahresverlauf ist nicht von einer nachhaltigen Erholung der Märkte auszugehen, wie Christine Grotz, Geschäftsführende Gesellschafterin, mitteilt. Gleichzeitig habe sich die Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr stabilisiert. „Wir stehen heute stabiler da, weil wir unsere Hausaufgaben gemacht haben“, so Grotz. „Aber die stagnierende Wirtschaft in Deutschland, der allgemeine Kostendruck, hohe Energiepreise sowie der Zollkonflikt mit den USA kosten uns weiterhin viel Kraft.“

Diese Stabilisierung sei kein Selbstläufer gewesen. Neben konsequentem Kostenmanagement hat das Familienunternehmen mit Standorten in Deutschland, Österreich und Polen insbesondere strukturelle und prozessuale Veränderungen angestoßen. Dazu zählen Anpassungen im Unternehmensmodell für eine klarere Ausrichtung der einzelnen Geschäftsbereiche sowie Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz entlang zentraler Prozesse. Ziel sei es, schneller, fokussierter und resilienter auf Marktveränderungen reagieren zu können. Flankiert werden diese Anpassungen durch ein konsequentes Risikomanagement, um Abhängigkeiten in der Lieferkette weiter zu reduzieren.

Technologischer Wandel als Basis für langfristige Wettbewerbsfähigkeit

Trotz des herausfordernden Umfelds konnte sich der Spezialist für Hydrauliklösungen, Ventiltechnik und Rettungsgeräte mit seinen Produkten am Markt behaupten. Insbesondere die Rettungstechnik trug in den vergangenen Jahren zum Erfolg bei. Mit der Marke Weber Rescue Systems verzeichnet das Unternehmen einen stetigen Wachstumskurs.

Ein wichtiger Schritt in der strategischen Weiterentwicklung ist zudem der diesjährige Serienstart des eigenen elektromechanischen Hinterachslenksystems. Nach mehrjähriger Entwicklungszeit markiert er einen Meilenstein in der technologischen Transformation – weg vom reinen Komponentenhersteller hin zum Systemanbieter. Ergänzt wird dies durch weitere Produktentwicklungen und einen neuen Geschäftsbereich, mit dem die Unternehmensgruppe Axialflussmotoren für elektrifizierte Antriebstechnologien entwickelt und produziert.

Kulturwandel konsequent weiterentwickeln

Parallel zur wirtschaftlichen und strukturellen Neuausrichtung treibt die Unternehmensgruppe den eingeschlagenen Kulturwandel weiter voran. „Wir setzen weiter auf eine Struktur, in der selbststeuernde Teams und Eigenverantwortlichkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine bedeutende Rolle spielen“, betont Grotz.

Moderne Führungsprinzipien, klare Verantwortung und tragfähige Strukturen seien gerade in herausfordernden Zeiten entscheidend. Der Fokus liege auf der Stärkung von Eigenverantwortung, der Weiterentwicklung von Führung sowie dem Ausbau eines nachhaltigen Sicherheits- und Gesundheitsmanagements. Ziel sei es, die Organisation langfristig leistungsfähig und zukunftssicher aufzustellen.

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