Drehen auf der AMB 2014 Ausdreh-Werkzeug für Titan und andere Exoten

Redakteur: Peter Königsreuther

Kaiser Präzisionswerkzeuge ist ein führender Hersteller von hochwertigen Werkzeugen, die in allen maßgebenden Branchen eingesetzt werden. Außer der Automobil-, der Medizin- und der Energieindustrie, soll durch einen speziellen Ausdrehkopf für schwer zerspanbare Materialien, nun auch der Luftfahrtsektor stärker von Kaiser-Produkten profitieren.

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Der speziell für den Einsatz an exotischen Materialien wie Titan entwickelte EWH, ist laut Kaiser Präzisionswerkzeuge besonders gut für die Ansprüche in der Luftfahrtindustrie geeignet.
Der speziell für den Einsatz an exotischen Materialien wie Titan entwickelte EWH, ist laut Kaiser Präzisionswerkzeuge besonders gut für die Ansprüche in der Luftfahrtindustrie geeignet.
(Bild: Kaiser)

Kaiser Präzisionswerkzeuge stellt heute den neuen Präzisions-Ausdrehkopf EWH mit hydraulischer Werkzeugspannung vor. Dieser sei speziell für den Einsatz an exotischen Materialien wie Titan entwickelt worden. Das EWH-Konzept sei optimal auf die Bedürfnisse der Luftfahrtindustrie ausgelegt.

Kaiser setzt auf hydraulische Klemmung

Der EWH arbeitet mit einen Kühlmitteldruck von maximal 70 bar. So erfüllt er, kombiniert mit seiner äußerst starren Monoblockbauweise, höchste Standards, wie es heißt. Damit entspräche er den Anforderungen für eine effiziente Bearbeitung von Werkstücken aus schwierigen Materialien.

Im Gegensatz zu einer Klemmung des Werkzeughalters über Seitenspannschrauben mit Punkt- und Linienberührung am Umfang, bietet die hydraulische Spannung eine form- und kraftschlüssige Verbindung, welche den Werkzeughalter mit großer Kraft am vollen Umfang klemmt. Der Werkzeughalter wird optimal gespannt, so Kaiser.

Hoher Kühlmitteldruck macht prozesssicher

Ein hoher Kühlmitteldruck von über 50 bar ist wichtig, um einen wirksamen Kühleffekt sicherzustellen – insbesondere beim Schneiden von HRSA- und Titanwerkstücken mit ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit. Wenn das Kühlmittel mit unzureichendem Druck zugeführt wird, kann es wirkungslos verdampfen und die Temperatur steigt an. Das würde die Härte des Schneidstoffes verringern und die Lebensdauer der Schnittkante beeinträchtigen. Der hohe Kühlmitteldruck unterstütze außerdem das Spanbrechen und verbessere das Spanen insgesamt.

„Seine Robustheit und seine besondere Konstruktion machen den EWH zur idealen Lösung für die Luftfahrtindustrie sowie für andere Anwendungen an exotischen Materialien“, sagt Peter Elmer, CEO von Kaiser Präzisionswerkzeuge. „Indem er hohen Kühlmitteldruck und starres Einspannen ermöglicht, verbessert der neue Kopf die Ausdrehqualität und reduziert die Kosten, weil er die Lebensdauer der Schnittkanten erhöht.“

Der neue Ausdrekopf EWH ist ab sofort mit HSK/SK/PSC-Schäften in den Längen 95 mm und 155 mm verfügbar, so Kaiser.

MM

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