VDI Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen minimieren
Der wirtschaftliche Maschineneinsatz setzt eine möglichst hohe Nutzung und damit eine Nutzungsüberwachung voraus. Sowohl technische als auch organisatorische Ursachen können zu Ausfallzeiten führen. Diese müssen schnell und eindeutig ausgewiesen werden, um sie schnell zu beseitigen und vorbeugende Maßnahmen zu treffen, wie der VDI mitteilt.
Anbieter zum Thema

Hilfe bietet dabei die neu aufgelegte Richtlinie VDI 3423 der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (GPL). Das Ziel dieser Richtlinie ist, die notwendigen Definitionen für Einzelmaschinen beziehungsweise Komponenten eines Systems und für das Gesamtsystem zu geben.
Überarbeitete VDI-Richtlinie zeigt Vorgehen zum Senken der Ausfallzeiten
Die Richtlinie zeigt auf, nach welchen Kriterien eine lückenlose und nachvollziehbare Aufzeichnung des Betriebsablaufes zu erstellen ist. VDI 3423 erläutert anhand von Beispielen die Vorgehensweisen zur Bestimmung von Ausfallzeiten, Folgeausfallzeiten, Belegungs- und Nutzungszeiten. Nicht zuletzt aufgrund fehlender vergleichbarer nationaler und internationaler Dokumente ist sie eine etablierte Arbeitsgrundlage für Vertragsverhandlungen zwischen Anwendern und Maschinen-/Anlagenlieferanten sowie für innerbetriebliche Optimierungen, heißt es.
Die Änderungen dieser überarbeiteten Auflage im Vergleich den vorherigen Ausgaben beschränken sich auf die aus der Praxis gekommenen Anregungen und verbesserte Erläuterungen. VDI 3423 ist ab August als Weißdruck zum Preis von 62,20 Euro beim Beuth-Verlag in Berlin in deutsch/englischer Fassung erhältlich.
(ID:28463110)