Anbieter zum Thema
Dritter Platz: Absicherung von mobilen Endgeräten
Für ihr Konzept gegen Datenklau auf mobilen Geräten zeichnete die Jury Matthias Broll und Dr. Aubrey-Derrick Schmidt (beide T-Systems International GmbH), Prof. Dr. Hermann Härtig (Technische Universität Dresden), Adam Lackorzynksi (TUD Ausgründung Kernkonzept GmbH) und Dr. Christoph Peylo (Trust2Core GmbH) mit dem dritten Platz aus. Durch die Adaption eines Mikrokerns für mobile Plattformen können zwei Betriebssysteme parallel laufen. Es entsteht ein offener Nutzerbereich, um z.B. private E-Mails zu versenden, und ein gesicherter Bereich, in dem nur über einen VPN-Tunnel (Virtuelles privates Netzwerk) kommuniziert wird. So ist ein Zugriff von außen unmöglich und der Nutzer kann sein mobiles Gerät sowohl beruflich als auch privat sicher nutzen. Diese Methode lässt sich auch auf andere sicherheitsbedürftige IT-Systeme wie Bankautomaten oder Webserver übertragen.
Dritter Platz: Berechtigungsmanagement für Android
Einen weiteren dritten Preis erhielten Prof. Dr. Michael Backes, Sven Obser und Philipp von Styp-Rekowski (alle Backes SRT GmbH). Die Sicherheitsapp SRT App Guard bietet Android-Benutzern die Möglichkeit, ihre persönlichen Daten vor Ausspähung zu schützen. Oftmals greifen Apps Daten ab, die sie für ihre Funktion nicht benötigen. Verweigert der Nutzer den Zugriff, lässt sich die App nicht installieren. Mit SRT AppGuard entscheidet der Nutzer, ob und welche Daten er preisgeben möchte.
Der Deutsche IT-Sicherheitspreis
Mit dem Deutschen IT-Sicherheitspreis möchte die Horst Görtz Stiftung IT-Sicherheitslösungen „Made in Germany" fördern und bekannt machen. Mit einem Preisgeld von insgesamt 200.000 Euro zählt er zu den höchst dotierten privat gestifteten Wissenschaftspreisen. Die Schirmherrschaft hat Michael Hange übernommen, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.
(ID:43034477)