Mehr Abstand

Autohersteller stehen besser da als Zulieferer

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Automobilbauer stellen mehr Mitarbeiter ein als Zulieferer

Die Beschäftigungssituation am Autostandort Deutschland hat sich den Angaben nach 2023 jedoch kaum verbessert, wie es weiter heißt. Der Negativtrend der vergangenen Jahre wurde zwar gestoppt, die Mitarbeiterzahl in der Branche stieg wenigstens um 0,7 Prozent auf etwa 780.000. Doch die Beschäftigung liegt momentan weiter deutlich unter dem Höchststand von 834.000 aus dem Jahr 2018. Die Schere zwischen Herstellern und Zulieferern ist auch dabei zu sehen. Denn bei Letzteren sank die Beschäftigung 2023 um 0,2 Prozent. Die Automobilhersteller aber verzeichneten ein Plus von 1,2 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren ist damit die Mitarbeiterzahl bei Zulieferern in Deutschland um 7,5 Prozent gesunken, bei den Herstellern stieg die Zahl um 4,3 Prozent.

Es drohen Entlassungen im deutschen Autosektor

Angesichts vieler Unsicherheiten rechnet Gall mit einem Beschäftigungsabbau im laufenden Jahr: „Zuletzt ist die Beschäftigung leicht gestiegen, was vor allem auf Aufbau an Softwarekompetenzen zurückzuführen ist. Der langfristige Trend zeigt aber klar nach unten.“ Die meisten Großen in diesem Sektor setzten bereits auf Kostensenkungsprogramme. Zudem könne die künstliche Intelligenz (KI) dafür sorgen, dass es in indirekten Bereichen wie IT, Personal, Marketing sowie Finanz- und Rechnungswesen weniger Jobs geben werde. Zunehmend setzten die Unternehmen deshalb auf Einstellungsstopps und den Abbau von Managementebenen. Unausweichlich zu einer niedrigeren Beschäftigung am Standort Deutschland wird nach Meinung von Gall aber der Hochlauf der E-Mobilität führen Das liege daran, dass die Herstellung von E-Fahrzeugen weniger personalintensiv sei als die von Verbrennern.

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