Schaltschrankbau
Automatisch profitieren bei jedem Schaltschrank

Ein Gastbeitrag von Gerald Scheffels 4 min Lesedauer

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Durchgängige Automatisierung und Digitalisierung – ein Wunschtraum für Anlagenbauer. Doch wie? Bei KlöMö Energie- und Automatisierungstechnik geht man unkonventionelle Wege – mit Erfolg! Denn man konnte beim Schaltschrankbau dank Eplan und Rittal die Effizienz steigern und gleichzeitig die Qualität erhöhen.

Zunehmende Datendurchgängigkeit mit Eplan sowie digital verbundene Maschinen – darunter das Milling Terminal Perforex von Rittal – lassen die Beschäftigten von KlöMö besser und effizienter arbeiten.(Bild:  Eplan/Rittal)
Zunehmende Datendurchgängigkeit mit Eplan sowie digital verbundene Maschinen – darunter das Milling Terminal Perforex von Rittal – lassen die Beschäftigten von KlöMö besser und effizienter arbeiten.
(Bild: Eplan/Rittal)

Ein Blick auf die ersten Prozessschritte der Fertigung beim Energieverteilungsspezialisten KlöMö in Regensburg reicht aus, um festzustellen, dass hier strukturiert gearbeitet wird – und richtig investiert: Drei neue Anlagen übernehmen die automatisierte Blechbearbeitung der Schaltschränke sowie das Stanzen und Biegen von Kupferschienen. Nicht zu sehen ist der Datenfluss in den Anlagen: Die mechanische Bearbeitung erfolgt durchgängig auf Basis des digitalen Zwillings. Die Automatisierung zieht sich durch die gesamte Fertigung. Nur bei der Digitalisierung auf Planungsebene sind noch Aufgaben offen.

Ein Schritt nach dem anderen

Warum hat sich Magnus Berzl, seit über zwei Jahren Geschäftsführer von KlöMö, für diese Reihenfolge entschieden? Warum nicht etwa bei der Elektroplanung anfangen und die Konstruktionsprozesse von dort aus optimieren? „Das haben wir uns gut überlegt. Als eher kleines, aber sehr leistungsfähiges Unternehmen müssen wir einen Schritt nach dem anderen tun. Mit der mechanischen Bearbeitung haben wir angefangen, weil wir hier zwar eine hohe Investition tätigen mussten – dafür aber ab sofort und bei jedem einzelnen Schaltschrank von den Vorteilen hinsichtlich Kosten, Zeit und Qualität profitieren“, erklärt Berzl.