SEW Eurodrive

Automatisierter Torwart, Ballschussmaschine und Stadion-Dach – Ohne Antriebstechnik nicht denkbar

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In der Ballwurfmaschine kommen mehrere Standardantriebe von SEW-Eurodrive zum Einsatz. Das Herzstück bilden zwei Asynchronmotoren, die zwei Beschleunigungsbänder aus Kunststoff antreiben, mit denen der Ball beschleunigt wird. Jeder Motor wird über separat über einen Servoumrichter Moviaxis angesteuert. Dadurch kann man die Bänder unterschiedlich schnell laufen lassen, somit die Bälle anschneiden und sogar über eine Mauer schießen.

Der Bediener kann die Ballwurfgeschwindigkeit variieren, von der Schussstärke „Jugend“ mit etwa 70 km/h bis zur Championsleague mit stolzen 130 km/h. Ein weiterer SEW-Getriebemotor sorgt dafür, dass die sich die Maschine um ihre vertikale Längsachse drehen kann und zwei Linearzylinder ermöglichen die Verstellung des vertikalen Neigungswinkels.

Saubere Beschichtung des WM-Stadions in Kapstadt

Nach der erfolgreichen Organisation des Fifa World Cup 2006 in Deutschland unterstützten mehrere deutsche Firmen Südafrika beim Bau von Sportstätten. So produzierte die Thiele AG für das Dach des WM-Stadions in Kapstadt die Glasplatten mit Hilfe einer Walzenlackiermaschine.

Diese Maschinen der Robert Bürkle GmbH beinhalten zwischen drei und fünf Antrieben von SEW-Eurodrive. Die eingesetzten Getriebe basieren auf dem standardisierten SEW-Baukastensystem. Die Motoren treiben unter anderem die Auftragswalze, die Dosierwalze sowie Transporteinrichtungen an.

Etwa 11 000 Flachglaselemente aus emailliertem Verbundsicherheitsglas wurden für die Dachkonstruktion des Green-Point-Stadions eingesetzt. Die 45 m hohe Multifunktionsarena in einem großzügig angelegten Park bietet Platz für 68 000 Zuschauer. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 werden dort mehrere Spiele bis zum Halbfinale ausgetragen.

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