Eaton

Automatisierung verbessert Genauigkeit einer Hobelmaschine

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Gewählte Maße werden automatisch auf das Werkstück projiziert

Das Moulder-Preview-(MPV-)System projiziert die gewählten Maße automatisch per Laserlichtbalken auf das Werkstück (Bild 4); der Laser ist mechanisch mit den Einstellspindeln der Hobelwalzen gekoppelt. Das Projizieren der Fertigmaße auf das noch unbearbeitete Werkstück optimiert die Kontrolle des Ergebnisses schon vor dem Einschub in die Maschine.

Die Maschine bearbeitet das Werkstück gleichzeitig mit vier Hobelwellen. Der Vorschub durch die Hobelwellen hat erheblichen Einfluss auf die Oberflächenqualität und kann vom Bediener jederzeit per Touchscreen-Eingabe verändert werden.

Automatisierung ermöglicht hohe Produktivität

Die Steuerung hat beim Hochfahren der Maschine als erstes die Aufgabe, anhand der Sensordaten zu überprüfen, ob alle Sicherheitsbedingungen erfüllt sind (Bild 5), ob die Schutzhaube verriegelt ist, der Not-Aus-Schalter funktionsfähig ist sowie die Sicherheitslaser und Spiegel abgetaktet sind. Des Weiteren muss sie sicherstellen, dass sich kein Werkstück oder Fremdkörper in der Maschine befindet und dass der erforderliche Systemluftdruck vorhanden ist.

Wird nun die Hobelmaschine über den Hardware-Startknopf eingeschaltet, so laufen zunächst die drei Spindelantriebe und danach der Werkstückvorschub an.

Der Sensor „Holz bereit“ registriert das Einschieben des Werkstücks und aktiviert den Sicherheitslaser an der Auslassöffnung und die Spiegel an der Einschuböffnung. Das erste Vorschubpendel erfasst das eingeschobene Werkstück und transportiert es durch den Bearbeitungsbereich der vier Hobelwellen, wo es vom zweiten Vorschubpendel bis zur Auslassöffnung weitertransportiert wird.

Innerhalb der Maschine befinden sich drei LS-Titan-Sicherheitspositionsschalter von Eaton. Der erste, gegenüber der linken Hobelwelle, verhindert das Nachschieben eines Werkstückes, solange das vorherige nicht fertig bearbeitet ist. Der zweite ist nach der rechten Hobelwalze installiert und der dritte bei der Austrittsöffnung. Erst nachdem das Ende des Werkstücks die Austrittsöffnung passiert hat, kann der Bediener das nächste Werkstück einschieben.

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