Zuliefererfiasko

Automobilzulieferer haben die Nase gestrichen voll

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Stahl- und Metallverarbeiter stehen vor dem Aus

„Wir haben den Abgrund vor Augen“, mahnt der WSM-Hauptgeschäftsführer, Christian Vietmeyer, zur aktuellen Situation der Stahl und Metall verarbeitenden Industrie. Aktuelle Konjunkturzahlen zeigen, wie weit die Industriekrise bereits fortgeschritten ist: Die Produktion verliert immer mehr an Fahrt! Im Juli ging sie um weitere zwei Prozent zurück. „Das Auftragsvolumen schrumpft gewaltig, um 14,1 Prozent im Juli, um 11,4 Prozent im zweiten Quartal. „Auch bei wichtigen Kundenindustrien sieht es nicht rosig aus“, muss Holger Ade, Leiter Industrie- und Energiepolitik beim WSM, feststellen. Das alles trübt die Stimmung gewaltig. Vietmeyer: „Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate sinken auf das Level, das wir beim Pandemieausbruch erlebt haben.“

Metallverarbeiter stellen die Produktion ein

Der scharfe Gegenwind blase dabei von allen Seiten! Erste Vormateriallieferanten der Stahl- und Metallverarbeiter stellen ihre Produktion ein, andere lassen ihre Preise in schwindelerregende Höhen steigen – die Angebotskrise vertieft sich folglich. Auslaufende Stromverträge und fehlende neue Angebote der Energieversorger für 2023 zögen Unternehmen den Boden unter den Füßen weg. Dazu kommt der Gasmangel, bei dem niemand weiß, wie die Verteilung im schlimmsten Fall aussehen wird. Und über all dem baut sich ein unglaublicher Energiekostendruck auf, der Unternehmen täglich näher an die Abbruchkante treibt. „Die ersten Insolvenzen sind schon da – siehe Dr. Schneider! Der Staat muss jetzt sofort reagieren, sonst stürzen Unternehmen samt ihren Mitarbeitern unweigerlich in den Abgrund“, befürchtet Vietmeyer. Diesen einzigartigen Absturz des Industriestandorts Deutschland können und müssen die verantwortlichen Politiker verhindern.

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