Sieht dennoch gut aus! Automobilzulieferer Stabilus hat Plus gemacht

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Stabilus ist nach eigenen Angaben mit einem Umsatz- und Ergebnisplus ins neue Geschäftsjahr gestartet, wie die dpa jetzt verkündet.

Stabilus aus Koblenz, bekannt etwa für seine Gasfedersysteme, kann mit Blick auf den Jahresstart aufatmen. Hier die vorläufigen Zahlen ...(Bild:  Stabilus)
Stabilus aus Koblenz, bekannt etwa für seine Gasfedersysteme, kann mit Blick auf den Jahresstart aufatmen. Hier die vorläufigen Zahlen ...
(Bild: Stabilus)

Stabilus profitierte, wie es zum Umsatz- und Ergebnisplus heißt, insbesondere von der Übernahme des US-Industriedienstleisters Destaco, einem Anbieter von Automatisierungs- und Spanntechnikprodukten. Die Erlöse kletterten im Jahresvergleich deshalb um 6,7 Prozent auf 326 Millionen Euro. Aus eigener Kraft sei der Umsatz jedoch um 5,8 Prozent geschrumpft, wie die Koblenzer zugeben. Das bereits im vergangenen Geschäftsjahr vorherrschende herausfordernde Marktumfeld setzt sich außerdem noch immer in vielen Stabilus-Zielbranchen fort – insbesondere im Bereich Automotive. Schwierig sei es vor allem in der Region Asien-Pazifik (APAC). Belastend wirkt sich besonders eine Verschiebung im Produktmix aus, wie es weiter heißt. Das erkläre sich unter anderem aus der aktuellen Nachfrageschwäche nach Premiumfahrzeugen mit entsprechender Komfortausstattung. Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres glauben die Stabilus-Entscheider aber ab eine stärkere Entwicklung.

Stabilus-Gewinn legt um gut zwei Millionen zu

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte bei Stabilus im Auftaktquartal um 13,5 Prozent auf 37,8 Millionen Euro zu. Hängen blieb davon ein Gewinn von 14,3 Millionen Euro (nach 12,2 Millionen im Vorjahr). Für das laufende Geschäftsjahr (2024/25 bis Ende September) peilt man zum Beispiel für Kofferraum-Gasfedern weiter einen Umsatz von 1,3 bis 1,45 Milliarden Euro an (nach 1,31 Milliarden im Vorjahr). Dabei sollen 11 bis 13 Prozent als operatives Ergebnis (bereinigtes Ebit) stehenbleiben. Damit würde Stabilus im schlechtesten Fall weniger profitabel sein als im abgelaufenen Geschäftsjahr (Marge von 12 Prozent). Stabilus litt, wie viele andere Automobilplayer auch, an der relativ schwachen Nachfrage auf dem wichtigen chinesischen Markt.

Das macht Stabilus in letzter Zeit zu schaffen ...

Auch machen Stabilus stark gestiegene Lohn- und Materialkosten zu schaffen, wie die Koblenzer ergänzen. Der Konzern hatte deshalb zahlreiche Maßnahmen gestartet, um die Ausgaben zu drücken und seine eigene Produktivität zu steigern. Dazu gehörten auch Preisverhandlungen mit den eigenen Zulieferern und eine zunehmende Automatisierung. Den Kauf von Destaco hat sich Stabilus 680 Millionen US-Dollar kosten lassen. Mithilfe des US-Unternehmens will Stabilus sein Industriegeschäft ausbauen und nach eigenen Angaben seine Position als Branchenführer in dem Bereich weiter stärken.

(ID:50299395)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung