Das war los ... Tausende ZF-Mitarbeiter stemmten sich gegen Sparprogramm

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Der Automobilzulieferer ZF ist bekanntlich in unruhigen wirtschaftlichen Fahrwassern unterwegs. Ein krasses Sparprogramm wird auch Jobs kosten. Jetzt wurde demonstriert ...

Bei ZF wird es heute nicht nur in Friedrichshafen heiß hergehen, so der Gesamtbetriebsrat. Denn auch in Schweinfurt etwa will die Blegschaft des Autozulieferers gegen die geplanten Sparmaßnahmen protestieren ...(Bild:  ZF)
Bei ZF wird es heute nicht nur in Friedrichshafen heiß hergehen, so der Gesamtbetriebsrat. Denn auch in Schweinfurt etwa will die Blegschaft des Autozulieferers gegen die geplanten Sparmaßnahmen protestieren ...
(Bild: ZF)

Die Belegschaft des angeschlagenen Autozulieferers ZF wollte ein Zeichen gegen weitere Sparmaßnahmen setzen. Allein am Stammsitz am Bodensee waren es knapp 6.000 Teilnehmer, wie Gesamtbetriebsratschef mitteilt. Alle Versuche, den ZF-Konzern mithilfe des Beratungsunternehmen McKinsey zu sanieren, seien bisher nicht erfolgreich gewesen. Proteste gab es unter anderem auch in Saarbrücken und am unterfränkischen Standort Schweinfurt. Dort demonstrierten nach Angaben von Polizei und IG Metall rund 4.500 ZF-Mitarbeiter. In Friedrichshafen zogen zwei Demonstrationszüge zur Unternehmenszentrale. Die Teilnehmer drückten ihren Unmut über geplante weitere Kürzungen aus. Bei Betriebsversammlungen vor rund zwei Wochen wurden dem Betriebsrat zufolge weitere Einschnitte angekündigt. Mitarbeiter sollen auf Geld verzichten, auch betriebsbedingte Kündigungen sind demnach nicht mehr ausgeschlossen.

Das bringt die ZF-Belegschaft in Rage ...

Die jüngste Eskalation begründet sich auf Betriebsversammlungen vor rund zwei Wochen, auf denen die ZF-Entscheider dem Betriebsrat zufolge weitere Einschnitte angekündigt hatten. Mitarbeiter sollen auf demnach Geld verzichten. Aber auch betriebsbedingte Kündigungen sind nicht mehr ausgeschlossen. Das habe für für große Unruhe gesorgt. Bis Ende 2028 will ZF etwa bis zu 14.000 Stellen in Deutschland streichen, was rund 25 Prozent bedeuten würden. Und 5.700 sind seit Anfang 2024 schon weg. Auch die Arbeitszeit vieler Mitarbeiter wurden gekürzt. Nun erwartet man die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr.

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