Nächste Pleite! Autositzhersteller Recaro meldet Insolvenz an

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der bekannte Autositzhersteller Recaro aus Kirchheim unter Teck hat Insolvenz angemeldet, wie heute die dpa informiert.

Und wieder ist ein wohlbekanntes Unternehmen in die Insolvenz geschliddert. Diesmal handelt es sich um den Automobilzulieferer und Fahrzeugsitzhersteller Recaro, wie die dpa melden muss.(Bild:  Recaro)
Und wieder ist ein wohlbekanntes Unternehmen in die Insolvenz geschliddert. Diesmal handelt es sich um den Automobilzulieferer und Fahrzeugsitzhersteller Recaro, wie die dpa melden muss.
(Bild: Recaro)

Das Amtsgericht Esslingen ordnete für den insolventen Automobilzulieferer Recaro gestern die vorläufige Eigenverwaltung an und ernannte den Stuttgarter Rechtsanwalt Holger Blümle zum vorläufigen Sachwalter. Er soll die wirtschaftliche Lage der Recaro Automotive GmbH prüfen und die Geschäftsführung überwachen. Die IG Metall fühlte sich vom Insolvenzantrag überrumpelt, wie es weiter heißt. Was das nun für die 215 Beschäftigten von Recaro bedeute, sei vorerst unklar.

Alle Unterstützung konnte die Pleite nicht abwenden ...

Über mehrere Jahre hinweg habe die Belegschaft durch Verzicht und Verschiebung von Entgelten dazu beigetragen, das Unternehmen wirtschaftlich stabil zu halten. Nun ist man schwer enttäuscht und fühlt sich vom Management im Stich gelassen, wie der Betriebsratschef, Frank Bokowits, die Situation kommentiert. Die Kollegen hätten große Opfer gebracht, um das Unternehmen zu unterstützen. Die IG Metall fordert nun einen transparenten Dialog mit der Geschäftsführung und dem Sachwalter. „Wir erwarten, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Arbeitsplätze zu sichern und eine nachhaltige Lösung zu finden“, so der Esslinger IG-Metall-Chef Alessandro Lieb. Ein Treffen mit den Belegschaftsvertretern sei in den kommenden Tagen geplant, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

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