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Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, sämtliche Bilder von Nichtlesungen (sogenannten No-Reads) zu archivieren. So können immer wiederkehrende Ursachen für eine Nichtlesung erkannt und gegebenenfalls behoben werden, zum Beispiel durch eine Anpassung des Druckes beim Codeproduzenten.
Kameras können mehr als reines Barcode-Lesen
Laserscanner identifizieren Barcodes. Kamerabasierte Identifikationstechnik bietet darüber hinaus weitere Möglichkeiten:
- Identifikation von 2D-Codes: Neben Barcodes werden zusätzlich 2D-Codes und kundenspezifische Codes gelesen.
- Identifikation von Klarschrift: Über das reine Barcode-Lesen hinaus kann mit kamerabasierter Identifikationstechnik auch hand- und maschinengeschriebene Klarschrift identifiziert werden.
- Identifikation selbst kleiner Barcodes: Selbst bei hohen Fördergeschwindigkeiten werden auch kleine Barcodes sicher identifiziert.
- Bildarchivierung: Mit einer Kamera erstellte Bilder der Objekte können zur Qualitätsdokumentation archiviert werden, zum Beispiel als Wareneingangs- und -ausgangskontrolle sowie als Dokumentation und zum Nachweis gegenüber Kunden und Lieferanten.
- Videocoding: Im Gegensatz zu Barcodescannern ermöglichen die digitalen Bilder Online- oder Offline-Videocoding. Damit erreicht Vipac eine Identifikationsrate von nahezu 100%.
- Einfache Erweiterung: Eine Anpassung der Anlage an steigende Identifikationsaufgaben ist problemlos ohne einen Austausch der Kameras möglich.
Klaus-Michael Bücher ist Vertriebsleiter der Vitronic Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH in 65189 Wiesbaden.
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