Polyurethan-Verarbeitung BASF startet Pilotanlage für PUR-Dämmplatten in Deutschland

Redakteur: Peter Königsreuther

Zur Herstellung von thermisch dämmenden Polyurethan-Sandwichpaneelen hat die BASF am Standort Lemförde eine Pilotanlage in Betrieb genommen. Ganz neues Equipment soll bei den vielfältigen Projekten den aktuellsten Stand der Technik garantieren, um Kunden praxisnah zu unterstützen.

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Basf hat am Standort Lemförde eine neue Pilotanlage zur Entwicklung und Herstellung diskontinuierlich gefertigter Polyurethan (PUR) Dämmpaneele in Betrieb genommen. Die neue Flachbeschichtungsanlage ermöglicht es, Paneele von bis zu 10 m Länge herzustellen.
Basf hat am Standort Lemförde eine neue Pilotanlage zur Entwicklung und Herstellung diskontinuierlich gefertigter Polyurethan (PUR) Dämmpaneele in Betrieb genommen. Die neue Flachbeschichtungsanlage ermöglicht es, Paneele von bis zu 10 m Länge herzustellen.
(Bild: Basf)

BASF hat am Standort Lemförde eine neue Pilotanlage zur Entwicklung und Herstellung diskontinuierlich gefertigter Polyurethan-(PUR) Dämmpaneele in Betrieb genommen. Die neue Flachbeschichtungsanlage ermöglicht es, Paneele von bis zu zehn Metern Länge herzustellen und nutzt dabei zwei verschiedene Auftragstechniken: Die Flachbeschichtung, bei der das Material in die offene Form aufgebracht wird, und die Einschusstechnik, bei der sich das Polyurethan mittels eines neuartigen Mischkopfs optimal in die geschlossene Form eintragen lässt.

BASF will die Kühltechnik optimieren

Dr. Andrea Eisenhardt, Leiterin der Produktentwicklung für PUR-Hartschaum bei BASF: „Wir können in unserem Technikum jetzt vielfältige Projekte nach neuestem Stand der Technik durchführen und die Produktionsprozesse unserer Kunden gut nachbilden.“ Sandwichpaneele aus PUR-Hartschaum werden vor allem im Kühlwesen eingesetzt wie bei Kühltransportern, -Containern und Kühlhäusern sowie weiteren Anwendungen, bei denen sich technisch eine diskontinuierliche Fertigung der Paneele anbietet. Für diese Anwendungen stehen dem Kunden bei BASF speziell die geschützten PUR-Systemmarken Elastopor und Elastopir zur Verfügung.

BASF stärkt das PUR-Know-how

„Mit dieser Investition bauen wir unsere sehr gute Position auf dem Markt für Dämmstoffe weiter aus“, erläutert Raimar Jahn, Leiter des Unternehmensbereichs Performance Materials BASF. „Zudem stärken wir mit der neuen Anlage auch den globalen Polyurethan- Know-how-Verbund“, so Jahn.

Die Kunden äußerten sich ebenfalls sehr positiv über die Neuanlage in Lemförde. Reinhard Beelmann, Technischer Leiter bei Schmitz Cargobull in Vreden: „Aus unserer Sicht ist das ein konsequenter Schritt in der langjährigen, guten Zusammenarbeit mit BASF, der es ermöglicht deutlich zielorientierter und losgelöst von Produktionsabläufen neue Schaumsysteme zu entwickeln. Dadurch lassen sich Zeit und Kosten bei der Qualifikation neuer Materialien einsparen und Markteinführungen beschleunigen.“

Für die Flachbeschichtungsanlage entstand in Lemförde eine neue Technikumshalle mit einer Gesamtfläche von 900 m², in der auch Anlagen zur Entwicklung weiterer Polyurethan-Anwendungen wie beispielsweise isolierter Rohrleitungen untergebracht werden.

Die BASF im Portrait

BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzen­schutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit Forschung und Innovation unterstützen wir unsere Kunden in nahezu allen Branchen, heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Unsere Produkte und Lösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. Die BASF erzielte 2013 einen Umsatz von rund 74 Mrd. Euro und beschäftigte am Jahresende mehr als 112.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

MM

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