Hydraulik

Basis für das Hydroforming sind findige Hydraulikkonzepte

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Dazu kommt, dass im Gegensatz zu konventionellen Pressen das Werkzeug vom Maschinenrahmen hydromechanisch entkoppelt gelagert ist. Dadurch werden die Umformkräfte in den Maschinenrahmen abgeleitet und ein Verziehen der Form verhindert. Das Werkzeug bleibt somit während des Umformprozesses planparallel und komplett geschlossen – eine Voraussetzung für Fertigungspräzision und hohe Maßhaltigkeit.

Verrohrung der Hydraulikanschlüsse ist unnötig

Das Werkzeug besteht aus Ober- und Unterteil: einer Druckplatte und der Werkzeugmatrize. Zum Verfahren der Druckplatte, die den Druckraum verschließt und die Bohrungen für die Zuführung des Wirkmediums enthält, sind die Hydraulik-Blockzylinder verantwortlich.

Die integrierten Wegaufnehmer ermitteln dazu die Position des Aufnahmesystems, wobei die Bewegungen der Blockzylinder mithilfe der Wegdaten synchronisiert werden.

Die Einschubzylinder bewegen den Werkzeugrahmen mit der Matrize. Um Einbauraum einzusparen, können die Einschubzylinder in den Rahmen geschoben werden. Eine spezielle Konstruktion des äußeren Zylinderrohres in Verbindung mit einem Dichtungssystem macht eine Verrohrung der Hydraulikanschlüsse unnötig, was vor allem den beengten Platzverhältnissen entgegenkommt, jedoch auch die Montagezeiten reduziert.

Steuerung regelt Prozessparameter mithilfe der Druckübersetzer

Über die Druckübersetzer werden die teilweise hohen Umformdrücke erzeugt. Beide Druckübersetzer haben ebenfalls einen hochauflösenden Wegaufnehmer, über den die Steuerung der Hydroforming-Maschinen die Förderleistung der Druckübersetzer kontrolliert und regelt.

Die geregelten Drücke und Mengen werden sowohl für die Zuhaltung des Werkzeugs als auch für den eigentlichen Umformprozess genutzt. Damit es dabei zu keiner Vermischung des Wirkmediums mit dem Hydraulikmedium kommt, hat Hydropneu die Dichtungen des betreffenden Druckübersetzers speziell angepasst.

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