Komponenten Baukastensystem dient als modulare Grundlage für Dichtheitsprüfstand
Drucklufttechnik ist vielseitig einsetzbar – unter anderem ist es mit ihrer Hilfe möglich, eine Dichtheitsprüfung von Motorkomponenten durchzuführen. Eine Option, ein solches Prüfsystem modular aufzubauen, bietet ein Baukasten von Item in Verbindung mit Druckluftkomponenten von P+K.
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Die Herstellung von Sondermaschinen und Betriebsmitteln für die Industrie ist der Schwerpunkt von P+K Maschinen- und Anlagenbau. Eine besondere Rolle nimmt dabei die Dichtheitsprüfung, in der das Unternehmen auf mehr als 20 Jahre Erfahrung verweisen kann, ein.
Als eines seiner jüngsten Projekte hat P+K mit der neuen Baureihe X des Item-MB-Systembaukastens einen Dichtheitsprüfstand für einen Automobilzulieferer realisiert. Bei dem Baukasten handelt es sich um ein System, das individuelle Lösungen rund um den industriellen Betriebsmittelbau ermöglicht. Die Basis bilden Aluminiumprofile, eine darauf abgestimmte Verbindungstechnik sowie vielseitige Funktionselemente.
Gerade im sicherheitsrelevanten Bereich der Motorentechnik, für den der Automobilzulieferer Schweiß- und Biegeteile herstellt, ist es unerlässlich, dass Leitungen und Rohre wirklich dicht sind. Ganz individuell lassen sich mit dem Prüfstand Rohre verschiedenster Geometrie auf ihre Dichtigkeit prüfen. Wechselbare Grundplatten, Schnellverschlüsse an den Schläuchen der Arbeitsventile und der Messleitung sowie frei wählbare Prüf- und Ablaufprogramme ermöglichen dabei eine hohe Flexibilität.
Der Ablauf in der Praxis: Das Werkstück wird manuell in die Prüfvorrichtung eingelegt und die Prüfung gestartet. Die Dichtheitsprüfung nach dem Differenzdruckverfahren läuft nun automatisch ab: spannen, abdichten und messen. Ist die Messung ordnungsgemäß abgelaufen, erhält das geprüfte Werkstück eine Körnung; bei nicht bestandener Prüfung wird eine rote Markierung aufgebracht.
Der Bediener an der Maschine kann jederzeit am Touchscreen, über den auch verschiedene Programmeinstellungen vorgenommen werden, sehen, in welchem Stadium der Prüfung sich die Maschine befindet. Zusätzlich erhält er ein optisches Signal über rote, gelbe oder grüne Leuchten.
Um zu vermeiden, dass es zu Arbeitsunfällen kommt, wurde die Seite, an der die Werkstücke eingelegt werden, mit einem Lichtvorhang versehen. Der Prüfprozess wird sofort unterbrochen, wenn jemand zu diesem Zeitpunkt in die Maschine greift.
Für die Konstruktion des Prüfstandes wurde die neue Baureihe X des MB-Systembaukastens von Item verwendet. Ein Entscheidungsgrund für ihn war die klare Formgebung. Zudem lässt der kleinstmögliche Kantenradius eine glatte, übergangslose Verbindung der Bauteile miteinander zu. Gegen eine Verschmutzung der Prüfmaschine wirken geschlossene Nuten. Diese verdeckten Nuten können an beliebigen Stellen geöffnet werden, so dass an jeder benötigten Stelle eine Befestigungsmöglichkeit für Prüfelemente und Anzeigen beziehungsweise andere Profile möglich ist.
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