Bundesverband Technischer Brandschutz Baulicher Brandschutz legt das Fundament für mehr Sicherheit

Redakteur: Stéphane Itasse

Mit dem baulichen technischen Brandschutz wird das Fundament für ein technisch und wirtschaftlich gleichermaßen tragfähiges Brandschutzkonzept gelegt. Denn nur das Zusammenspiel von technischem und baulichem

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Mit dem baulichen technischen Brandschutz wird das Fundament für ein technisch und wirtschaftlich gleichermaßen tragfähiges Brandschutzkonzept gelegt. Denn nur das Zusammenspiel von technischem und baulichem Brandschutz bringt im Ergebnis das notwendige Maß an Sicherheit, wie der Bundesverband Technischer Brandschutz (bvfa) mitteilt. Mit der vor zwei Jahren gegründeten Fachgruppe „Baulicher Brandschutz“ hat der bvfa diesem Umstand organisatorisch Rechnung getragen und vereinigt seitdem alle Bereiche des Brandschutzes unter einem Dach.

Die Mitgliedsunternehmen des bvfa bündeln dabei ihre gemeinsame Kompetenz und bieten den Bauherren, Architekten und Fachplanern erprobte Lösungen, die bei der Bauplanung so früh wie möglich berücksichtigt werden sollten. In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und Prüfstellen, den Versicherern und Feuerwehren sowie politischen Entscheidungsträgern, aber auch mit wissenschaftlichen Institutionen fließen neue bautechnische Erkenntnisse in die entsprechenden Verordnungen und Gesetze ein. So legen die Landesbauordnungen der Länder das Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen fest und definieren Größe, Lage und Schutzfunktion der Bauabschnitte. Im Auftrag der Bundesländer erteilt dem folgend das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt), mit dem der bvfa ebenfalls eng zusammenarbeitet, allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen für Bauprodukte und Bauarten.

Die technischen Anlagen und Einrichtungen eines Gebäudes, das der Technischen Prüfverordnung (TPrüfVO) unterliegt, werden dazu vor der ersten Inbetriebnahme sowie in wiederkehrenden Abständen von staatlich anerkannten Sachverständigen oder Sachkundigen geprüft. Der TPrüfVO unterliegen Krankenhäuser, Heime und Schulen ebenso wie Verkaufs- und Versammlungsstätten, Gaststätten, Garagen und Hochhäuser. Besondere Anforderungen werden an Hallen- und Messebauten sowie Abfertigungsgebäude von Flughäfen und Bahnhöfen mit einer Geschossfläche von mehr als 2.000 qm gestellt.

Wenn sich dann herausstellen sollte, dass das Brandschutzkonzept nicht die Anforderungen erfüllt, hat dies oftmals erhebliche Kosten zur Folge. Deshalb können die Mitgliedsfirmen der Fachgruppe „Baulicher Brandschutz“ bereits im Vorfeld wertvolle Hilfe leisten. Als Hersteller und System- oder Spezialanbieter von zugelassenen bautechnischen

Einrichtungen und Konstruktionen für den Brandschutz von Installationen und Gebäudeteilen sowie zur Verhinderung einer Brandausweitung bei Kabel-, Klima- und Lüftungsanlagen bieten sie individuelle Lösungen an. So ist sichergestellt, dass die bautechnischen Maßnahmen eine solide Basis für den technischen Brandschutz darstellen – und dass der Bauherr später keine unliebsamen Überraschungen erlebt.

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