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Nicht realisieren ließen sich die 24 Arbeitsspindeln je Mehrspindelbohrkopf. „Nicht nur wegen der Gewichtsbegrenzung, sondern auch aufgrund des zu geringen Spindelabstandes und der Abtriebsspindeln mit HSK-C-50-Schnittstelle“, erläutert Mathias Maier, geschäftsführender Gesellschafter der Romai Robert Maier GmbH. Romai schlug deshalb vor, die 24 Bohrungen in zwei Schritten mit je zwölf Abtriebsspindeln zu fertigen. Innerhalb kurzer Zeit erarbeitete das Romai-Team die angepeilte Lösung. „Zum schnellen Erfolg des Projektes hat auch beigetragen, dass der Kunde sehr konkrete Vorstellungen hatte, die wir entsprechend umsetzten“, betont Maier.
Mehrspindelkopfträger arbeitet zur vollsten Zufriedenheit
Mittlerweile arbeitet der Mehrspindelkopfträger seit Monaten zur vollsten Zufriedenheit von Gruppenleiter Roller auf der SHW-Fahrständer-Fräsmaschine: „An die optimalen Schnittwerte für diese ?Zwölfer-Kombination? musste ich mich allerdings erst herantasten, weil die Übertragung der Werte vom herkömmlichen Bohren und Gewindeschneiden den Antrieb überforderte.“ Etwas reduzierte Schnittwerte behoben dieses, wodurch gleichzeitg deutlich bessere Werkzeugstandzeiten erreicht wurden. Mit dem ersten Werkzeugsatz sind seither 150 Unterbau-Gehäuse prozesssicher bearbeitet worden und er ist immer noch gut, ohne erkennbare Beanspruchung.
Auch die Bilanz, die Steffen Roller hinsichtlich des Rationalisierungseffekts zieht, kann sich sehen lassen: „Die Zeiteinsparung ist beträchtlich, bei kleinen Unterbau-Gehäusen sparen wir bis zu 40 min, bei großen Unterbau-Gehäusen nahezu 80 min.“
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