Bearbeitungszentren Bearbeitungszentrum für die mechanische Fertigung sowie den Werkzeug- und Prototypenbau
Das vertikale Bearbeitungszentrum Emcomill E 600, das die Emco Maier GmbH auf der EMO Hannover 2007 (Halle 26, Stand C40) zeigt, ist das Ergebnis der erfolgreichen Kooperation zwischen Emco und seinem italienischen Tochterunternehmen Famup. Vor allem für die allgemeine mechanische Fertigung sowie den Werkzeug- und Prototypenbau ist die Maschine enorm attraktiv, so der Hersteller.
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Mit der E 600 wurde eine Maschinengeneration für das standardisierte dreiachsige Bearbeiten entwickelt, die dem Emco-Anspruch, europäische Spitzenqualität zu einem enorm günstigen Preis zu leisten, vollkommen gerecht wird, heißt es. „Die Maschine ist bereits zu dem konkurrenzlosen Preis von 49990 Euro erhältlich. Zu diesen Preisen sind derzeit ausschließlich Billigprodukte aus Taiwan und ähnlichen Ländern auf dem Markt“, erklärt Gerhard Glanz, Geschäftsführer der Emco Gruppe.
Design-to-Cost-Ansatz zahlt sich bei Bearbeitungszentrum aus
Seiner Meinung nach ist die Emcomill E 600 der aktuelle Beweis für die konsequente Anwendung des „Design-to-Cost“-Ansatzes: Dem Kunden wird der höchst mögliche Nutzen bei niedrigsten Kosten geboten. Sämtliche Komponenten, die zur Leistung, Präzision und Langlebigkeit einer Maschine beitragen, werden bei gleichzeitiger Fokussierung auf die für den Kunden wesentlichen Funktionen optimiert.
Die Entwicklung und Produktion der Maschine erfolgt ausschließlich in Mitteleuropa in Kooperation mit europäischen Markenherstellern, die höchste Standards hinsichtlich Qualität, Produktivität und Wirtschaftlichkeit erfüllen. Die E 600 ist als sehr kompakte universelle Drei-Achs-Maschine für die allgemeine Zerspanung konzipiert.
Massive Gusskonstruktionen bilden Basis des Bearbeitungszentrums
Bett, Ständer und alle drei Schlitten sind massive Gusskonstruktionen und bilden die Basis für den robusten Maschinenaufbau. Die hervorragenden Dämpfungseigenschaften des Gusses ergeben hohe Oberflächengüten bei großzügigen Schnittwerten, so der Hersteller. Die Rollenführungen mit ihren hohen Traganteilen und Steifigkeiten lassen die Schlitten ruckfrei und präzise verfahren.
Der Werkzeugwechsler ist bereits standardmäßig als sehr schneller 2-Arm-Wechsler ausgeführt. Wechselzeiten von 1,6 s ermöglichen blitzschnelles Wechseln auf andere Werkzeuge und gewährleisten so eine produktive, zeit- und kostensparende Fertigung. Die Verfahrwege in X, Y und Z betragen 600, 500 und 500 mm, die Eilgangsgeschwindigkeit ist 24 m/min.
Bearbeitungszentrum kann durch Modulbauweise angepasst werden
Das vielfach bewährte Modulkonzept ermöglicht auch bei der E 600 eine perfekte Abstimmung der Maschine auf die Anforderungen des Kunden, wird betont. Hauptmodule sind: die Spindelvarianten mit Direktantrieb und Drehzahlen bis 10 000 min–1 (Siemens-Steuerung), bis 8000 min-1 (Fanuc-Steuerung), bis 12 000 min–1 als Variante für innere Kühlmittelzuführung sowie eine Motorspindel mit Drehzahlen bis 15 000 min–1; das Werkzeugmagazin in der Basisversion nimmt 20 Werkzeuge auf, Option sind 30 Werkzeuge; bezüglich der Steuerung stehen die Siemens 810D und die Fanuc 0i zur Auswahl.
Die Späneentsorgung besteht in der Standardausführung aus einer Spänewanne mit einfacher seitlicher Späneentnahme. Für die automatische Späneentsorgung kann ein Späneförderer modular mit in den Maschinenaufbau integriert werden. Die Zuführung des Kühlmittels erfolgt über Düsen seitlich der Spindelnase. Alternativ kann eine interne Hochdruckkühlmittelzuführung durch Spindel und Werkzeug gewählt werden.
Für die 4-Achs-Anwendungen steht ein robuster Rundtisch mit 200 mm Durchmesser, bis auf 0,001° genauer Auflösung und NC-Interpolation zur Verfügung. Zubehör sind Messtaster für Werkzeug oder Werkstückvermessung, Handrad, Bandfilter, Reinigungspistole, Alarmlampe, Abblaseeinrichtung, Spänespülung sowie Türautomatik.
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