Stechsystem
Bei gleicher Standzeit Standmenge erhöhen

Von Manfred Flohr 6 min Lesedauer

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Beer Zerspanungstechnik setzt u. a. auf Ingersoll-Werkzeuge. Neu Einzug hielt das schnittfreudige Stechsystem Win Cut, ein Abstechwerkzeug aus dem 3D-Drucker. Das Ergebnis: höhere Schnittwerte und eine wirtschaftlichere Fertigung.

Mit der robusten Plananlage des Schneidenhalters und stabil geklemmten Schneiden überzeugt Win Cut in der Fertigung von Beer.(Bild:  Ingersoll)
Mit der robusten Plananlage des Schneidenhalters und stabil geklemmten Schneiden überzeugt Win Cut in der Fertigung von Beer.
(Bild: Ingersoll)

Das Unternehmen von Georg Beer wurde 1995 als Nebenerwerbsbetrieb gegründet, in dem zunächst Bolzen und einfache kleine Drehteile für umliegende Landwirte hergestellt wurden. Nach und nach erweiterten Handwerksbetriebe sowie kleine und mittelständische Unternehmen den Kundenkreis. Nach den Anfängen in einer Garage, die genau genommen ein ehemaliger Schweinestall war, nahm die Firma drei Jahre später mit der ersten Drei-Achs-Fräsmaschine Fahrt auf. Der Nebenerwerb wurde 2003 zum Haupterwerb, 2013 konnte schließlich ein Werk in Schmidgaden mit zwei Hallen in Betrieb gehen.

Zehn Jahre später wurde es dort zu eng und Beer siedelte über in das ebenfalls in der Oberpfalz gelegene Schwarzenfeld. Auf einem großen Grundstück konnte hier die Fertigung von 2.000 Quadratmetern auf 6.400 Quadratmeter vergrößert werden. In diesem Zuge hat Beer auch seinen Maschinenpark erweitert, in dem nun acht Drehmaschinen und elf Fräsmaschinen, davon sieben 5-Achs-Zentren, zur Verfügung stehen. In drei Schichten arbeiten aktuell 47 Mitarbeiter. Die vorhandenen Drehmaschinen sind mit Stangenladern oder Roboter ausgestattet. Beers Ziel ist eine weitere Automatisierung des Unternehmens.