Porsche-Probleme Bei Porsche ist jede vierte Stelle bedroht!

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Wie der Porsche-Betriebsrat informiert, kann es passieren, dass etwa 25 Prozent der bisherigen Belegschaft ihren Hut nehmen müssen ...

Beim Sportwagenhersteller Porsche läuft es nicht wirklich rund. Der Gesamtbetriebsrat befürchtet, dass rund 25 Prozent der Jobs auf der Kippe stehen ...(Bild:  Porsche)
Beim Sportwagenhersteller Porsche läuft es nicht wirklich rund. Der Gesamtbetriebsrat befürchtet, dass rund 25 Prozent der Jobs auf der Kippe stehen ...
(Bild: Porsche)

Der Gesamtbetriebsratschef von Porsche, Ibrahim Aslan, sieht die deutschen Standorte des Sportwagenbauers in Gefahr, heißt es von der dpa. Die Porsche-Plagen heißen demnach schwacher Absatz in China, Comeback des Verbrennungsmotors und generell Gewinneinbruch. Die konjunkturellen Räder am Porsche-Fahrwerk eiern also deutlich. Der Betriebsrat befürchtet nun Verlagerungen ins Ausland und fordert Jobgarantien bis 2035, weil er an einen Kahlschlag glaubt. Der Vorstand habe bisher auch keine Idee für ein Zukunftsbild, sondern droht mit der Verlagerung von Entwicklung und Produktion in Länder mit deutlich niedrigerem Lohnniveau.

Bei Porsche könnten über 5.000 Jobs wegfallen

Damit stehe jeder vierte Arbeitsplatz in der Porsche AG auf dem Spiel, wobei sich diese Aussage auf das Stammwerk in Zuffenhausen bezöge, sowie auf das Entwicklungszentrum in Weissach bei Böblingen und auf nicht näher benannte, kleinere Porsche-Standorte. Auch die Porsche-Logistik könnte in ein anderes Land wandern, wie man meint. Rein rechnerisch sind theoretisch rund 5.500 Stellen am Wackeln. Die Belegschaften wurden auch bereits über den Stand der Dinge informiert. Gemäß des ersten Sparpakets sollen aber bis 2029 1.900 Stellen gestrichen werden. Außerdem laufen die Verträge von 2.000 befristet angestellten Personen aus. Porsche will auch noch weiter sparen. Wann es weitere Verhandlungen geben wird, steht noch in den Sternen.

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