Automations-Stagnation Bei Siemens laufen die Geschäfte schleppend

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Eine schwächelnde Nachfrage im Geschäft mit Automatisierung bremst Siemens im zweiten Geschäftsquartal, wie die dpa meldet. Dafür sei der Konzern beim Verkauf seiner Tochter Innomotics erfolgreich.

Siemens-Chef Roland Busch kommentiert zur derzeitigen Geschäftslage des Konzerns: „Unsere Geschäfte laufen an sich stabil, nur die Sparte Digital Industries bremst derzeit.“(Bild:  Siemens)
Siemens-Chef Roland Busch kommentiert zur derzeitigen Geschäftslage des Konzerns: „Unsere Geschäfte laufen an sich stabil, nur die Sparte Digital Industries bremst derzeit.“
(Bild: Siemens)

Die Geschäfte bei Siemens laufen zäh, wie die dpa erfahren hat. Während der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal bei gut 19 Milliarden Euro stagnierte, sank der Gewinn deutlich, wie der Konzern heute mitteilte. Das Minus von 38 Prozent auf 2,2 Milliarden erklärte man damit, dass Siemens im Vorjahresquartal noch einen Milliardengewinn durch den steigenden Wert seiner Beteiligung an Siemens Energy verzeichnet hatte. Aktuell bremse das Ergebnis vor allem die Sparte Digital Industries (DI) aus, die in den vergangenen Jahren besonders gut gelaufen ist. Im Automatisierungsgeschäft gebe es eine gegenwärtig gedämpfte Nachfrage. Das zumindest äußerte der Siemens-Chef Roland Busch. Insbesondere in China hätten die Kunden noch hohe Lagerbestände an den Produkten.

Siemens sei aber bestens für die Zukunft gerüstet

Allerdings ist das Bild zweiteilig, denn während die Automatisierung DI deutlich nach unten zieht, läuft das Softwaregeschäft dort weiter gut, heißt es. Die beiden anderen Sparten des Kerngeschäfts, Smart Infrastructure und Mobility, lieferten dagegen relativ solide Zahlen. Konzernchef Busch merkte aber an, dass das Unternehmen weiterhin bestens gerüstet für profitables Wachstum ist. Siemens bestätigte deshalb auch seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr auf Konzernebene. Bei Digital Industries erwartet das Unternehmen allerdings, dass sich die Nachfrageschwäche etwas länger hinzieht und senkte die Erwartungen für diesen Bereich. Beim seit Langem geplanten Verkauf seiner Tochter Innomotics ist Siemens dagegen entscheidend vorangekommen. Die Transaktion soll in der ersten Hälfte des kommenden Geschäftsjahres abgeschlossen werden. Siemens-Finanzchef Ralf P. Thomas sprach von einem wichtigen Schritt bei der Optimierung unseres Portfolios.

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