Robotik Beim Ultraschallschneiden kommt zunehmend der Roboter ins Spiel

Redakteur: Josef-Martin Kraus

EM-Systeme, Oberhausen, registriert eine zunehmende Anwendung des 3D-Ultraschallschneidens mit Knickarmrobotern bei der FVK-Bauteilherstellung. Darauf hat man mit einer Portfolioerweiterung eigens für Roboteranwendungen reagiert.

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Konverter-Schneidesonotrode. (Bild: EM)
Konverter-Schneidesonotrode. (Bild: EM)

So wurden flexible, robotertaugliche Hochfrequenzkabel, gewichtsreduzierte Aufnahmen sowie lange schlanke Sonotroden mit geringer Störkontur und passenden Schutzsystemen gegen unbeabsichtigte Berührung ins Programm aufgenommen. Bisher fand das Ultraschallschneiden bei FVK meist auf 2D-Plottern statt. Hauptaufgabe des Ultraschallschneidens im FVK-Bereich ist die Vorkonfektionierung: das Ablängen von Zuschnitten, der Querschnitt und das Besäumen.

Ultraschallschneiden eignet sich für Anwendungen vor der Bauteilaushärtung

Man arbeitet mit scharfen Hartmetallklingen, immer wird Material verdrängt. Das Ultraschallschneiden eignet sich daher ausschließlich für Anwendungen vor der Bauteilaushärtung.  Die Ultraschalltechnik unterstützt zum Beispiel das Schneiden textiler Faserhalbzeuge, indem es die Klingen in Schwingungen versetzt, bis die Fasern punktgenau brechen. Laut EM-Systeme werden beim ultraschallunterstützten Schneiden von Prepregs besonders gute Ergebnisse erzielt.

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