Jobmarkt-Ranking Englischsprachige Länder haben die Nase vorn

Von Louise Steinebach 2 min Lesedauer

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Stepstone und die Boston Consulting Group (BCG) haben in einer groß angelegten Befragung ein Ranking der weltweit beliebtesten Arbeitsstandorte gemacht. Sehen Sie hier wie Deutschland abgeschnitten hat.

Viele  Menschen können sich vorstellen im Ausland zu arbeiten. 23 Prozent der Befragten sind sogar aktiv auf der Suche nach einem Job in einem anderen Land.(Bild:  Feodora - stock.adobe.com)
Viele Menschen können sich vorstellen im Ausland zu arbeiten. 23 Prozent der Befragten sind sogar aktiv auf der Suche nach einem Job in einem anderen Land.
(Bild: Feodora - stock.adobe.com)

Die Recruiting-Plattform Stepstone hat in Zusammenarbeit mit der BCG und The Network mehr als 150.000 Arbeitnehmende befragt. Die Befragten kamen aus mehr als 180 Ländern, darunter über 14.000 aus Deutschland. Ziel der Untersuchung ist ein Ranking der beliebtesten Arbeitsstandorte weltweit.

Es wurden nicht nur die beliebtesten Länder ermittelt, sondern auch die attraktivsten Metropolen. Dabei belegt Berlin Platz sechs, hinter Abu Dhabi und New York. Der erste Platz ging erneut an London, gefolgt von Amsterdam und Dubai.

Große Chance für Arbeitsmarkt durch Mobilität

Der Studie zufolge sucht rund ein Viertel der Befragten aktiv nach einem Job im Ausland. die Zahl derjenigen, die bereit wären für einen Job ins Ausland zu gehen, liegt dabei sogar bei 63 Prozent. Ein hoher Wert, der jedoch seit der Corona-Pandemie etwas abgenommen hat (Vergleich 2018: 78 %).
In Deutschland hingegen fällt die Bereitschaft, für einen Job ins Ausland zu ziehen, deutlich geringer aus. Lediglich sieben Prozent suchen derzeit aktiv nach einem Job im Ausland.

Für die deutschen Befragten sind die beliebtesten Länder die Schweiz, Österreich, die USA und Spanien.

Wie Deutschland generell im Ranking abgeschnitten hat und welche Länder unter den Top 10 der beliebtesten Arbeitsstandorte sind, sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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Unterstützung beim Visa-Prozess vom Arbeitgeber gewünscht

In den meisten Fällen entscheidet das konkrete Jobangebot, ob Arbeitnehmende bereit sind ins Ausland zu gehen. Dabei spielt es weniger eine Rolle, um welches Land es sich handelt.

Für diejenigen, die sich für Deutschland als Zielland entschieden haben, spielt in den meisten Fällen (74 %) die Jobqualität die entscheidende Rolle. Das Gesundheitssystem ist dabei lediglich für ein Drittel der Befragten relevant.

77 Prozent der Teilnehmer setzen von ihrem zukünftigen Arbeitgeber voraus, dass dieser sich um den Zuwanderungsprozess kümmert. „Im Wettbewerb um Arbeitskräfte aus dem Ausland werden diejenigen Unternehmen gewinnen, die ihren zukünftigen Mitarbeiterbedarf kennen und Talenten attraktive Arbeitsbedingungen sowie organisatorische Hilfestellung bieten“, meint Jens Baier, Senior Partner der BCG.

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