Kopf über Wasser

Hermle meldet bessere Halbjahreszahlen als prognostiziert

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Das sind die Hermle-Prognosen für 2025

Insgesamt bewegte sich der Geschäftsverlauf von Hermle in den betrachteten Monaten durch die beschriebenen Vorzieheffekte also etwas über den Erwartungen. Deshalb geht man trotz der bestehenden Unsicherheiten und der momentan kaum prognostizierbaren Entwicklung davon aus, dass Umsatz und Ergebnis im Gesamtjahr 2025 tendenziell im mittleren Bereich der Prognosespannen liegen und immerhin die ungünstigsten Szenarien ausgeschlossen werden können. Beim Konzernumsatz rechnen die Gosheimer mit einem Rückgang, der sich zwischen dem oberen einstelligen Prozentbereich und gut 15 Prozent bewegen sollte. (Bisher wurden auch Einbußen von bis zu 25 Prozent nicht ausgeschlossen). Das Betriebsergebnis werde sich voraussichtlich um 40 Prozent bis 80 Prozent verringern. Bisher rechnete man auch durchaus mit einem Minus von 90 Prozent.

Hermle genießt ein solides Finanzpolster

Unabhängig von der aktuellen Konjunkturschwäche setzt Hermle aber die begonnenen Zukunftsprojekte an den Standorten wie geplant fort, wie man betont. In den ersten sechs Monaten 2025 lagen die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte bei 9,2 Millionen Euro (Vorjahr = 19,4 Millionen). Sie waren im Wesentlichen die Installation einer weiteren Großteilefertigung am Standort Zimmern ob Rottweil sowie der Bau eines neuen Technologie- und Schulungszentrums in Gosheim. Möglich ist die Realisierung dieser Großprojekte aufgrund des unverändert stabilen finanziellen Fundaments des Unternehmens. Denn zum Stichtag 30. Juni 2025 verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von 139,6 Millionen Euro (Ende 2024 = 107,4 Millionen). Die Eigenkapitalquote liegt bei 72,2 Prozent aus (Ende 2024 = 74,1 Prozent).

So stellt sich Hermle für die Zukunft auf

Diese solide Basis erlaube es außerdem, die ambitionierten F&E-Aktivitäten auf hohem Niveau fortzusetzen. Derzeit steht die Umstellung von elektrotechnischer Architektur sowie Hard- und Software des gesamten Maschinenspektrums auf die nächste Generation (GEN2) im Fokus, um das Angebot zukunftssicherer, technologieoffener, servicefreundlicher und flexibler zu machen. Einen weiteren F&E-Schwerpunkt bildet der Ausbau der Automatisierungskompetenz. Die Beschäftigtenzahl ist quasi gleich geblieben, denn man hat Neueinstellungen weitgehend ruhen lassen und Stellen nur besetzt, wenn das nötig war. Mittelfristig rechnet Hermle, wie man abschließend erfährt, unverändert mit einem weltweit hohen Bedarf an extrem leistungsstarken Werkzeugmaschinen und Automationssystemen.

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