Absaugung Reine Luft für eine gesunde Lernumgebung
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Bei der Oberflächenbearbeitung von Metall setzt die gewerbliche Berufsschule in Tuttlingen in puncto Arbeitsschutz auf einen Nassabscheider. Damit soll eine sichere und zugleich saubere Lern- und Arbeitsumgebung für die Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden.
In der Lehrwerkstatt der gewerblichen Berufsschule der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Tuttlingen am Süd-Ostrand des Schwarzwaldes herrscht geschäftiges Treiben. Sieben Schüler und fünf Schülerinnen lernen im Rahmen ihrer dualen Ausbildung zum Chirurgiemechaniker, wie medizinische, chirurgische und kosmetische Instrumente hergestellt werden. Die Endprodukte wie Skalpelle, Zangen, Pinzetten und Scheren finden typischerweise bei Ärzten während Operationen, bei Untersuchungen und in der Krankenbehandlung Verwendung. Techniklehrer Achim Pauli unterrichtet die Klasse und erklärt: „Bei der Oberflächenbehandlung bringen wir den Schülern klassische mechanische Verfahren wie Entgraten, Polieren, Mattieren, Schleifen oder Abrunden bei. Für diese filigranen Arbeiten ist viel Fingerspitzengefühl gefragt“. In vier Praxisblöcken pro Jahr unterrichtet er zudem in einer länderübergreifenden Fachklasse Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet. Denn wo könnte man dieses spezifische Handwerk besser erlernen als in Tuttlingen, das sich als Weltzentrum für Medizintechnik rühmt.
Absauganlage für den Schleifraum
Im Schleifraum der Lehrwerkstatt befinden sich acht Handarbeitsplätze. Hier bearbeiten die Schülerinnen und Schüler Werkstücke aus Edelstahl und Titan. Für die in die Jahre gekommene Absauganlage war Pauli auf der Suche nach Ersatz. Seine Anforderungen: Die neue Anlage sollte modern, energieeffizient und zur Mehrplatzabsaugung geeignet sein und sich obendrein perspektivisch in den geplanten Neubau der Lehrwerkstatt einfügen. Fündig wurde der Techniklehrer bei LKU Kessler, einem führenden Händler im Bereich Prozesslufttechnik und Industrielüftung in der Region. Geschäftsführer Alexander Kessler riet der gewerblichen Schule zu einem Nassabscheideverfahren. Denn der entstehende Funkenflug kann im Gemisch mit Luft eine explosionsfähige Atmosphäre bilden und ein Filterbrandrisiko darstellen. Mit dem neuen Nassabscheider Dustomat Hydro in Atex-Ausführung des Herstellers Esta aus Senden schlägt die Berufsschule nun alle Fliegen mit einer Klappe. Der energieeffiziente Abscheider trägt den gesetzlichen Bestimmungen gemäß DGUV-Regel 109-001 Rechnung und reduziert das Risiko für eine Explosion auf ein Minimum – dank einer zum Patent angemeldeten Wasserabscheidetechnologie. Weiterer Pluspunkt: Dank der modularen Bauweise konnte LKU die Leistung, das Filterpaket und den Anlagenaufbau des Nassabscheiders exakt auf die Bedürfnisse der Lehrwerkstatt abstimmen. Auch Achim Pauli ist von dieser Lösung überzeugt: „Das Thema Arbeitsschutz hat an unserer Berufsschule oberste Priorität, hier können wir nichts dem Zufall überlassen. Mit dem neuen Nassabscheider schaffen wir optimale Lernbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler. Wir schützen sie vor gesundheitsgefährdendem Staub, und auch die Arbeitsplätze bleiben sauber“.
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