Abstechsystem
Bessere Oberflächen stechen

Ein Gastbeitrag von Manfred Flohr 5 min Lesedauer

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Mit einem neuen Abstechsystem von Ingersoll arbeitet JMD nah am Futter und erzeugt dadurch eine höhere Stabilität am Stechwerkzeug. Der Mittelständler kann zudem einen Millimeter schmaler abstechen, was sich positiv auf den Prozess auswirkt.

Die größte Ausführung des Ingersoll Win Cut eignet sich mit seiner Stechtiefe von 60 Millimetern für JMD optimal zum Abstechen der großen Distanzscheiben.(Bild:  Ingersoll)
Die größte Ausführung des Ingersoll Win Cut eignet sich mit seiner Stechtiefe von 60 Millimetern für JMD optimal zum Abstechen der großen Distanzscheiben.
(Bild: Ingersoll)

Der Lohnfertiger aus dem nordrhein-westfälischen Wipperfürth bearbeitet unterschiedliche Materialien, setzt aber einen klaren Fokus auf Edelstahl. Der Grund hierfür ist, dass Jürgen Müller im Verpackungsmaschinenbau arbeitete, bevor er sich 2009 selbständig machte. Aus diesem Bereich kamen auch die ersten Auftraggeber des jungen Unternehmens, für die bis heute Bauteile gefertigt werden. Inzwischen sind weitere Kunden aus dem Maschinenbau hinzugekommen, darunter auch weitere, bei denen die Lebensmittelindustrie eine besondere Rolle spielt. Nach seiner Ausbildung stieg Julian Müller ebenfalls in das Familienunternehmen ein, das aktuell elf Mitarbeiter zählt.

Zwar steht auch ein Fräszentrum zur Verfügung, doch werden hauptsächlich Drehteile hergestellt. Im Maschinenpark gibt es dafür zwei Zyklen-Maschinen von Weiler und eine ganze Reihe von Okuma-Maschinen, die JMD für unterschiedliche Werkstückgrößen angeschafft hat. Angefangen mit der kleinen Okuma LB2000, über eine LU3000, zwei LB3000 bis hin zur Okuma LB4000 kann damit ein Teilespektrum von 2 Millimetern Passstiften bis zu Durchmessern von 420 Millimetern bearbeitet werden, die maximale Bearbeitungslänge liegt bei einem Meter. Die gefertigten Stückzahlen reichen von der Einzelfertigung bis zu 5000 Teilen, wobei sich die gängigsten Losgrößen in der Serienfertigung zwischen 10 und 500 Stück, in der normalen Fertigung zwischen 1 und 10 Teilen bewegen.