Rittal / Eplan Betec Engineering landet bei Verleihung des Productivity Award 2008 auf Platz 1
Zum dritten Mal haben Rittal und Eplan den „Productivity Award 2008“ verliehen. Den ersten Platz dieser mit 6000 Euro dotierten Auszeichnung belegte die Betec Engineering GmbH aus dem schwäbischen Nürtingen.
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Der Standort Deutschland muss sich entschieden im internationalen Wettbewerb behaupten. Dass die Chancen hervorragend sind, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, machten die Gewinner des diesjährigen Productivity Award mit faszinierenden Praxisbeispielen deutlich. „Wir haben beste Voraussetzungen für ein wettbewerbsfähiges Deutschland“, betonte Norbert Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal und Eplan in seiner Laudatio.
Die Gewinner des diesjährigen Productivity Award sind Betec Engineering (1. Platz), Siempelkamp Maschinen und Anlagenbau (Platz 2), Funkwerk Plettac Electronic sowie Industrie-Elektrik Homuth (jeweils Platz 3). Die Entwicklung des Bluewave-Filters durch Betec, der Oberschwingungen und Blindleistungen im Stromnetz beseitigt, war für die Jury die beste Antwort auf die Frage nach mehr Produktivität. Bluewave von Betec Engineering passt sich selbstständig an alle relevanten Störungsmuster an und sichert so saubere stabile Stromnetze. Damit wird die Verlustleistung in den Übertragungswegen deutlich reduziert.
Auch das Konzept eines integrativen Engineering-Ansatzes der Firma Siempelkamp bekam Applaus und den zweiten Platz. Der Maschinen- und Anlagenbauer konstruiert seine Maschinen auf Basis funktionaler Subsysteme (mechatronischer Module). So wird eine Gesamtanlage aus diesen Einzelmodulen generiert – mit hohem Grad an Wiederverwendung und Standardisierung.
Jury hatte Qual der Wahl
Da viele technisch exzellente Vorschläge zur Auswahl standen, fiel der Jury die Auswahl sehr schwer – so entschied man kurzerhand, zwei dritte Plätze zu vergeben. Eine der beiden Prämierungen entfiel auf die Industrie-Elektrik Homuth GmbH, deren präzise Auslegung der Schaltanlage (Hardware) eines schienengebundenen Schmiedemanipulators mit 950 t Gewicht die Juroren überzeugte.
Die Funkwerk Plettac Electronic GmbH präsentierte eine Sicherheitslösung für eine Ölraffinerie in Afrika, die modulare Schaltschrankkonzepte im Ex- und nicht-Ex-geschützten Raum kombinierte. Besonders dabei: Zahlreiche Funkmasten wurden mit Kameras ausgestattet, deren Signale per Funk an den Leitstand übermittelt wurden und die so ein riesiges Areal überwachen.
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