Werkzeuge

Bohrer reduziert bei Stahl und Guss Bearbeitungszeiten um bis zu 68%

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Hochglanzpolierte und hinten größer werdende Spannuten sorgen bei dem VHM-Bohrer für eine optimale Spanabfuhr. Das besonders zähe Hartmetallsubstrat und die Mehrlagenbeschichtung ZXS garantieren hohe Verschleißfestigkeit und lange Standzeiten. Der Kempf-Hochleistungsbohrer ist für die Nass- und Trockenbearbeitung ausgelegt. Er wird in Durchmessern von 3 bis 20 mm angeboten.

Der Bohrer ist prozesssicher mit sehr hohen Schnittwerten auch bei nicht optimalen Arbeitsbedingungen einsetzbar. Mit dem Werkzeug können im Gegensatz zu konventionellen VHM-Bohrern Schnittgeschwindigkeiten mit deutlich höheren Vorschubwerten gefahren werden.

Dreifache Vorschubgeschwindigkeit

Im direkten Vergleich bei der Bearbeitung eines Pleuels aus 42CrMo4 mit einem 8,5-mm-Bohrer und einer Bohrungstiefe von 40 mm erreichte der KB800-ZXS die dreifache Vorschubgeschwindigkeit (vc = 200 m/min, vf = 2100 mm/min, n = 7490 min-1, f = 0,28 mm) gegenüber einem konventionellen VHM-Bohrer (vc = 80 m/min, vf = 666 mm/min, n = 3000 min-1, f = 0,22 mm). Unterm Strich bedeutet dies eine Verkürzung der Bearbeitungszeit um satte 68%. Gleichzeitig liegt im vorliegenden Fall die Standzeit um 20% höher. Demnach schaffte der KB800-ZXS-Bohrer 1800, das herkömmliche Werkzeug nur 1500 Bohrungen.

* Dejan Strtak ist technischer Leiter bei der Kempf GmbH in 73262 Reichenbach/Fils.

(ID:27554470)