Roboter

Bolzen via Roboter auf CFK-Teilen fixieren

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

Fehlerhafte teile können quasi repariert werden

Diese Aspekte waren die basisbildende Voraussetzung für die Bauteilprogrammierung und Vorabnahme der Anlage bei Reis. Die Möglichkeit, alle im Rahmen der Vorabnahme produzierten Bauteile kurzfristig mit einem 3D-Digitalisierungsmesssystem (vollflächiges Scannen der Bauteiloberfläche) zu vermessen, gab Reis die Sicherheit, dem Kunden ACE ein optimal eingestelltes System mit der gewünschten Genauigkeit zu liefern. Eine weitere Besonderheit der Programme ist die Option, auch fehlerhafte Teile zu „reparieren“. Dies betrifft Teile, bei denen – aus welchen Gründen auch immer – ein Bolzen fehlt. Ein Sensor überprüft dann das aufgespannte Teil und fügt fehlende Bolzen ein.

Die Bolzenfixierung kann auch für andere Branchen interessant werden

Die Verantwortlichen bei ACE zeigen sich überzeugt von der Wahl des Systempartners Reis. So kam beispielsweise die Idee des Fördersystems mit Pufferbereich ebenso von Reis wie die Sensorik, die vor einer Fehlbedienung schützt. Benjamin Haller fasst zusammen: „Reis hat, nachdem wir unsere Wünsche erklärt haben, innerhalb kürzester Zeit Lösungsvorschläge und ein hervorragendes Anlagenlayout entwickelt, dass nicht nur Prozesserfahrung zeigt, sondern dass wir auch 1:1 übernehmen konnten. Besonders erfreulich war schließlich, das die Genauigkeit der Bolzenfixierung bereits im ersten Probelauf so hoch war, das nur noch in Details feinjustiert werden musste.“

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

Diese innovative Art der Fixierung und Bolzentechnik wird nach Ansicht von Willi Schlau, Projektleiter bei Reis, auch in anderen Bereichen der Industrie Einzug halten, wie beispielsweise für Konstruktionseinheiten aus dünnen Blechen, bei denen das Schweißen nicht möglich ist. ■

(ID:42873508)