Bisher passiert ... Bosch hat bei Mobilität rund 6.000 Stellen in Deutschland abgebaut

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Mit der Streichung von etwa 6.000 Stellen in seiner Mobilitätssparte hat Bosch leider erst einen relativ kurzen Weg absolviert ...

Milliardenlücke! Im Rahmen von Sparmaßnahmen muss Bosch zigtausende von Stellen abbauen. Im Mobilitätsbereich hat man in Deutschland bereits rund 6.000 davon erreicht. Doch der Löwenanteil kommt erst noch ...(Bild:  Bosch)
Milliardenlücke! Im Rahmen von Sparmaßnahmen muss Bosch zigtausende von Stellen abbauen. Im Mobilitätsbereich hat man in Deutschland bereits rund 6.000 davon erreicht. Doch der Löwenanteil kommt erst noch ...
(Bild: Bosch)

Dass in Deutschland bisher 6.000 Stellen im Mobilitätsbereich abgebaut wurden, sagte Bosch-Chef Stefan Hartung der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten, wie der dpa bekannt wurde. Der Autozulieferer reagiert derzeit auf die sich wandelnde Branche und die verhaltene Nachfrage nach Elektroautos. Gegengesteuert wird dabei unter anderem mit einem großangelegten freiwilligen Abbauprogramm beim Personal. Insgesamt sind davon in der Kfz-Sparte rund 22.000 Stellen am Standort Deutschland betroffen, die es in den nächsten Jahren nicht mehr geben soll. Hartung merkte dazu an, dass der größte Teil es Weges aber noch vor Bosch liegt.

Rund 2,7 Milliarden an Rückstellungen liegen bereit

Darüber hinaus habe man in den Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern in den letzten Monaten Einigungen und Abschlüsse an fast allen betroffenen Standorten erreicht. Hartung: „Das war für beide Seiten sehr anspruchsvoll, aber leistet einen entscheidenden Beitrag zur Schließung der Kostenlücke und damit zur Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Bosch.“ Der Bosch-Konzern hat bekanntlich für 2025 Rückstellungen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro für den Stellenabbau gebildet. Auf dem Papier sind laut Bosch-Chef damit alle finanziellen Lasten berücksichtigt – in der Realität natürlich noch nicht. Die Rückstellungen zögen die Belastungen bei den Gewinnen vor, aber das Geld für ausscheidende Beschäftigte werde erst in den kommenden Jahren abfließen. Im letzten Jahr wurden schon knapp 900 Millionen an scheidende Mitarbeiter ausgezahlt.

Bosch will möglichst sozialverträglichen Jobabbau

Eine Bosch-Sprecherin informierte, dass mit Angeboten für Vorruhestand und Altersteilzeit, auf Freiwilligkeit basierenden Abfindungen und Vermittlung auf andere interne oder externe Stellen der erforderliche Personalabbau möglichst sozialverträglich umgesetzt werden soll. Die lokalen Vereinbarungen sehen aber auch Maßnahmen wie Investitionen in Zukunftsfelder und die Sicherung von Ausbildungsabteilungen vor, heißt es weiter. Damit werde die Kostenlücke von jährlich 2,5 Milliarden Euro bei der Mobilitätssparte höchstwahrscheinlich geschlossen und damit die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Bosch abgesichert.

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