Zukunftsvereinbarung Bosch in Hildesheim bleibt! Doch viele Stellen fallen weg

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Das Bosch-Werk in Hildesheim bleibt bestehen. Bosch, IG Metall und Betriebsrat haben sich per Schlichtung auf eine Vereinbarung zur Zukunft des Standorts geeinigt ...

Biss in eine Zitrone mit Zuckerguss! Bosch, Betriebsrat und Gewerkschaft konnten sich darauf einigen, dass die geplante Schließung des Werks in Hildesheim vom Tisch ist. Doch das wird auch knapp über die Hälfte der derzeitigen Stellen kosten ...(Bild:  Bosch)
Biss in eine Zitrone mit Zuckerguss! Bosch, Betriebsrat und Gewerkschaft konnten sich darauf einigen, dass die geplante Schließung des Werks in Hildesheim vom Tisch ist. Doch das wird auch knapp über die Hälfte der derzeitigen Stellen kosten ...
(Bild: Bosch)

Das Bosch-Werk in Hildesheim soll nach neuesten Informationen sogar langfristig erhalten bleiben und mit neuen Projekten gesichert werden. Allerdings komme man um eine Reduzierung der Belegschaft nicht herum – das ist der Wermutstropfen. Denn bis Ende 2027 sollen 550 Stellen sozialverträglich abgebaut werden. Insgesamt kostet es aber bis 2032 rund 680 Jobs. Bis 2027 seien wenigstens betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Für die Zeit danach gilt nach Angaben der IG Metall eine verbindliche Mindesthaltelinie, die rund 420 Arbeitsplätze bis 2032 garantieren wird. Das Werk soll weiterhin Komponenten für Elektromotoren fertigen und das Kompetenzzentrum für dieselben im internationalen Fertigungsverbund von Bosch bleiben. Das Unternehmen plane außerdem, neue Projekte in Hildesheim anzusiedeln, was die Voraussetzung dafür sei, wieder wettbewerbsfähig zu werden. Dazu wollen Unternehmen und Arbeitnehmervertretung die Lage regelmäßig gemeinsam bewerten. Die Gewerkschaft bewertet das Ergebnis als tragfähigen Kompromiss, weil zwar der Standort kleiner wird, aber Wertschöpfung, Produktion und Beschäftigung vor Ort erhalten bleiben. Derzeit beschäftigt Bosch in Hildesheim rund 1.100 Personen.

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