Nochmal erfolgreich

Bosch Rexroth ist erneut kräftig gewachsen

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Bosch Rexroth setzt auf Investitionen für Innovationen

Im Rahmen der langfristigen Wachstumsstrategie brachte Bosch Rexroth 2023 rund 460 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung auf, was einer Steigerung um 18,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeute. Über sechs Prozent des Umsatzes flössen demnach in diesen Bereich – mehr als im Branchenschnitt. Diese Investitionen sollen die führende Position des Unternehmens in puncto Hydraulik festigen und das Wachstum in der Fabrikautomatisierung vorantreiben – einem der strategischen Wachstumsfelder von Bosch insgesamt.

Zu den Wachstumsplänen kommen auch die Investitionen in neue Werke, Gebäude, Anlagen und Maschinen hinzu. Sie beliefen sich 2023 laut Bosch Rexroth auf rund 390 Millionen Euro. Durch die neu eröffneten Werke in Querétaro (Mexiko) sowie in Brnik (Slowenien), will man den weltweiten Fertigungsverbund stärken und dabei auch die lokalen Lieferketten krisenfester machen. Und am Stammsitz Lohr wurde beispielsweise die Modernisierung der Gießerei weitestgehend abgeschlossen und ein neues Kunden- und Innovationszentrum eröffnet. Weitere Zentren dieser Art entstanden in Warschau und Budapest.

Chancen durch Digitalisierung und Energiewende

Weitere Beispiele für Innovationen von Bosch Rexroth zielen auf Systeme zur Verdichtung und zum Handling von Wasserstoff, das für den gesamten Automatisierungsmarkt geöffnete Betriebssystem „ctrlX OS“, für das inzwischen renommierte Partner wie Dell Technologies, Congatec oder Nokia gewonnen werden konnten. Auch die neue e-OC-fähige (electronic Open Circuit) Axialkolbenpumpe A10VO der Baureihe 60 für den Mitteldruckbereich, mit der mobile Arbeitsmaschinen noch vielseitiger und flexibler eingesetzt werden könnten, zähle dazu. Hinzu kommt die digitale Kollaborationsplattform „myBODAS“ zur effizienten Zusammenarbeit zwischen Anwendenden und BODAS-Expertenkreis, um die Softwareentwicklung für „Off Highway“-Fahrzeuge zu beschleunigen, sowie umfassende Automatisierungssysteme für den gesamten Wertstrom in der Batteriefertigung. Dabei reiche das Spektrum von der Elektroden- und Zellfertigung über die Batteriemodul- und Packmontage bis hin zum „End of Line“-Test und das Recycling. Mit seiner Batterie-Recycling ist Bosch Rexroth übrigens für den renommierten Industriepreis „Hermes Award“ nominiert, der auf der Hannover Messe vergeben wird.

Weitere Strategische Aktionen und Personalentwicklung

Die Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens Hydraforce mit seinen weltweit rund 2 100 Mitarbeitern wurde im Frühjahr 2023 vollzogen. Hydraforce ist spezialisiert auf mechanische und elektrische Einschraubventile und Steuerblöcke. In China hat Bosch Rexroth mit lokalen Partnern Vereinbarungen zur Gründung von Gemeinschaftsunternehmen in den Bereichen Elektrifizierung von „Off Highway“-Maschinen sowie Automatisierung geschlossen. Sie werden für diese Region spezifische Produkte entwickeln, fertigen und vermarkten.

Ende des Jahres 2023 waren weltweit rund 33.800 Personen bei Bosch Rexroth beschäftigt. Das sind 5,5 Prozent beziehungsweise rund 1.800 mehr als im Vorjahr. Durch die Übernahme von Hydraforce verzeichnete die Regionen Nord- und Südamerika den stärksten Zuwachs (insgesamt 40 Prozent beziehungsweise rund 1.300 Mitarbeitende). Nach zwei Jahren des Stellenaufbaus ging aber in Deutschland die Zahl der Mitarbeitenden – auch durch die bereits im Jahr 2022 angekündigte Teilverlagerung von Tätigkeiten – leicht zurück (um 2,8 Prozent beziehungsweise rund 400 Personen). Rund 42 Prozent aller Angestellten arbeiten dabei in Deutschland.

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