Wieder Lithium im Spiel Renitenter Brand in Batteriewerk bei Madrid

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In der Nähe von Madrid geriet ein Batteriewerk in Brand. Zwei Tage lang dürfen rund 60.000 Menschen nicht aus dem Haus, aber die Feuerwehr kann noch keine Entwarnung geben ...

Am Freitag ging eine Batterierecyclingfabrik bei Madrid in Flammen auf. Einmal mehr identifizierte man Lithiumakkus als mögliches Problem. Erst seit gestern dürfen die Menschen wieder auf die Straße. Der Brand ist noch nicht völlig unter Kontrolle ...(Bild:  dpa)
Am Freitag ging eine Batterierecyclingfabrik bei Madrid in Flammen auf. Einmal mehr identifizierte man Lithiumakkus als mögliches Problem. Erst seit gestern dürfen die Menschen wieder auf die Straße. Der Brand ist noch nicht völlig unter Kontrolle ...
(Bild: dpa)

Der spanischen Feuerwehr ist es, wie man leider berichten muss, auch nach zwei Tagen nicht gelungen, den Brand in einem Batteriewerk bei Madrid vollständig zu löschen. Mehrere Explosionen hatten die Recyclinganlage für Lithiumbatterien in einem Industriegebiet von Azuqueca de Henares (etwa 50 Kilometer von Madrid entfernt) am Freitag in Brand gesetzt. Lithiumbatterien sind schwer zu löschen, weil sie gleichzeitig brennbare Gase entwickeln. Außerdem setzen chemische Reaktionen auch noch brandfördernden Sauerstoff frei. Wegen einer giftigen Rauchwolke wurden rund 60.000 Einwohner aus fünf Gemeinden ringsherum aufgerufen, Fenster und Türen zu schließen sowie Klimaanlagen, die Außenluft ansaugen, abzustellen und natürlich nicht aus dem Haus zu gehen. Das ist jetzt zwar vorbei, aber der Brand ist noch nicht wirklich unter Kontrolle, heißt es von der Feuerwehr. Zwei Personen wurden verletzt, wie man weiter erfährt. Die genaue Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt.

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