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Je nach Art und Lage der zu bearbeitenden Werkstückgeometrie kann das Bürstspanen in unterschiedlichster Weise – beispielsweise auf Drehmaschinen als Außen-/Innenrundbearbeitung oder Stirnseitenbearbeitung – flexibel eingesetzt werden.
Das Bürstspanen ist in den vielfältigsten Einsatzbereichen sowohl zur ökonomischen als auch ökologischen Bearbeitung einer breiten Spanne unterschiedlicher Werkstoffe (von Metallen über Keramik bis hin zu Holz oder Textil ) sowie zur effizienten Realisierung definierter Feingestaltparameter anwendbar. Die Oberflächenfeinbearbeitung ohne Kühlschmiermittel macht das Verfahren aus ökonomischer und ökologischer Sicht interessant. Es ist damit für Bearbeitungsstationen mit Trockenbearbeitung geeignet.
Große Oberflächen sind in kurzer Zeit bearbeitbar
Die potenzielle Anwendungsspanne reicht vom gezielten Aufrauen von Oberflächen zur Fertigung optischer oder funktionaler Flächen über das Entgraten bis hin zur Feinbearbeitung bei sehr geringen Aufmaßen sowie zur gezielten Beeinflussung von Oberflächenstrukturen, beispielsweise gekreuzte Strukturen ähnlich dem Zylinderhonen.
Auf CNC-Bearbeitungszentren ist das Bürstspanen vor allem wegen der dadurch auf diesen Maschinen erreichbaren Rauheitskennwerte interessant. Dabei sind große Oberflächen in kurzer Zeit bearbeitbar. In Bild 2 ist gut erkennbar, welche Fertigungsverfahren hinsichtlich der erreichbaren Oberflächenrauheiten ergänzt und welche Verfahren in Verfahrenskombination mit dem Bürstspanen substituiert werden können [1].
Insbesondere für die Aufarbeitung interessant ist zusätzlich die Möglichkeit des me-chanischen Entfernens von Rost, Zunder oder Oberflächenverunreinigungen als Reinigungsschritt oder als Verfahren zur Oberflächenvorbehandlung.
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