Höchste Zeit Staat will mehr Unternehmen zur Rüstungsproduktion bewegen

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Die Bundesregierung macht sich für eine breitere Beteiligung zusätzlicher Industrieunternehmen an der Rüstungsproduktion stark ...

Mehr Gas geben! Sicherheitspolitik ist ab jetzt auch immer Wirtschaftspolitik, meint die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Man wünscht sich, dass ab jetzt auch Unternehmen in die Rüstung einsteigen sollten, die bisher nicht dabei waren. Hier mehr zu dieser Forderung ...(Bild:  Tank Lover)
Mehr Gas geben! Sicherheitspolitik ist ab jetzt auch immer Wirtschaftspolitik, meint die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Man wünscht sich, dass ab jetzt auch Unternehmen in die Rüstung einsteigen sollten, die bisher nicht dabei waren. Hier mehr zu dieser Forderung ...
(Bild: Tank Lover)

Bisher haben die Rüstungskonzerne und die anderen wichtigen Branchen der deutschen Industrie vorwiegend parallel und jeweils nur in ihren Bereichen gearbeitet, so Wirtschaftsministerin Katherina Reiche von der CDU. Doch das soll und muss sich jetzt ändern, fordert wiederum Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), der sich jüngst in Berlin zusammen mit Reiche (CDU) mit Vertretern von Industrie und Verbänden traf. Zusammen stellten sie dabei eine Plattform namens „SVI-Connect“ vor, die dafür sorgen soll, dass bestehende Rüstungslieferketten durch geeignete Ressourcen aus anderen industriellen Branchen möglichst flott ergänzt werden können, wie man erfährt. Denn, so Reiche: „Sicherheitspolitik ist jetzt immer auch Wirtschaftspolitik!“ Die Lage dulde keinen Aufschub, weshalb nun die Produktionskapazitäten für Rüstungsgüter erhöht werden müssten. Und dabei hilft es nach Ansicht der beiden Politiker, wenn neue Zulieferer in die Wertschöpfungsketten eingebunden werden, um dieselbe dann stabiler zu machen. Allerdings, so wirft Hans Christoph Atzpodien, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e.V. (BDSV) ein, kann die Plattform Unternehmen, die bisher keine Erfahrungen im durchaus anspruchsvollen Rüstungsbereich haben, nicht davon befreien, sich parallel in eigener Initiative dafür zu qualifizieren. Auch müsse sich die zivile Industrie die entsprechenden Kompetenzen aufbauen, um die Truppe adäquat bedienen zu können. Nicht zuletzt sollte die bisher überkomplizierte Beschaffung radikal einfacher werden, wie der BDI-Präsident Peter Leibinger wiederum fordert.

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