Wohl oder übel? Bundesregierung plant Abschaffung von über 123.000 Sicherheitsbeauftragten

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Die Bundesregierung will mehr als 123.000 Sicherheitsbeauftragte in Unternehmen abschaffen. Was die Gewerkschaften missmutig macht, begrüßen die Arbeitgeber ...

Helm ab zum Gebet, oder ein Hurra der Verschlankung? Die Geister scheiden sich, bei der von der Bundesregierung geplanten Abschaffung von über 123.000 Arbeitsschutzbeauftragten. Gewerkschaften und Versicherungen bibbern, Arbeitgeberverbände sind erfreut ...(Bild:  G. Tretterer)
Helm ab zum Gebet, oder ein Hurra der Verschlankung? Die Geister scheiden sich, bei der von der Bundesregierung geplanten Abschaffung von über 123.000 Arbeitsschutzbeauftragten. Gewerkschaften und Versicherungen bibbern, Arbeitgeberverbände sind erfreut ...
(Bild: G. Tretterer)

Deutschlands Arbeitgeber fordern mehr Tempo bei den geplanten Erleichterungen in puncto Arbeitsschutz. Mit der Reform bei den Sicherheitsbeauftragten leiste das Ministerium von Bärbel Bas einen spürbaren Beitrag zum Bürokratieabbau. Das ist jedenfalls die Meinung des Hauptgeschäftsführers der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, so die dpa. Das von der SPD-Politikerin geführte Arbeitsministerium will nämlich Betriebe von Bürokratie beim Arbeitsschutz entlasten. Dafür sollen etwa über 123.000 spezielle Beauftragte in Unternehmen ihren Hut nehmen. Nach Bekanntwerden dieses Vorschlags äußerten der Deutsche Gewerkschaftsbund und die gesetzliche Unfallversicherung große Bedenken. Die Befürchtung sei, dass Expertise beim Arbeitsschutz verloren gehe und dann das Niveau sinke. Kampeter kommentierte aber: „Die Sicherheit bleibt gewährleistet! Denn entscheidend ist gelebter Arbeitsschutz mit Gefährdungsbeurteilung als zentralem Instrument.“ Das, so der Verbandschef weiter, bringt viel mehr als ein bürokratisches Beauftragtenwesen. Nun sollte der Prozess in Richtung modernerer Arbeitsschutz rasch in Gang kommen und flott fortgesetzt werden.

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