Spanntechnik Bundessieger der Zerspanungsmechaniker kommt von Schunk
Die Freude bei Schunk in Lauffen ist groß: Beim Leistungswettbewerb des Bundesverbands Metall in Essen ist der frisch gebackene Zerspanungsmechaniker Holger Roth mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. Er belegt damit bundesweit den Spitzenplatz unter den Absolventen in diesem Ausbildungsberuf. Bereits Ende Oktober war Holger Roth von der Handwerkskammer Heilbronn-Franken zum Kammersieger und Landesbesten gekürt worden.
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Während vielerorts der fehlende Fachkräftenachwuchs beklagt wird, investiert man bei Schunk bereits seit langem in das Qualitätsmanagement für die Ausbildung. „Vor rund drei Jahren hat Schunk ein innovatives Instrument zur Sicherung der Ausbildungsqualität eingeführt“, erläutert Rainer Sigmund, der bei dem engagierten Familienunternehmen für den Bereich Ausbildung verantwortlich ist. Dabei werde die Ausbildung nicht mehr isoliert betrachtet, sondern der gesamte Prozess, angefangen von der Gewinnung der Jugendlichen bis hin zur Übernahme der fertigen Auszubildenden.
Sozialpraktikum ergänzt die Ausbildung
Zu dem umfassenden Konzept zählt auch, dass Berufseinsteiger während ihrer Ausbildung bei dem Lauffener Hersteller von Spann- und Greiftechnik zusätzlich zu fundiertem, fachlichem Know-how auch jede Menge Lebenserfahrung sammeln können. So verbrachten allein in diesem Jahr sechs Auszubildende zum Zerspanungsmechaniker jeweils acht Wochen am Schunk-Fertigungsstandort in den USA.
Ein zweiwöchiges Sozialpraktikum ermöglicht den Azubis zudem einen Blick über den Tellerrand. Bei der Arbeit mit Senioren oder mit geistig oder körperlich behinderten Menschen können sie ganz unmittelbar erfahren, wie wertvoll die eigenen Fähigkeiten sind. Unterstützt werden die Praktika von der Kaywaldschule, dem Arbeiter-Samariter-Bund in Lauffen, dem Haus Edelberg in Lauffen, den beschützenden Werkstätten in Talheim und der Erich-Kästner-Schule in Lauffen.
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