Noch etwas zögerlich Bundeswehraufträge für Rheinmetall könnten schneller kommen

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Durch den Regierungswechsel in Deutschland – das Ampel-Aus begann vor genau einem Jahr – muss Rheinmetall auf Aufträge seitens der Bundeswehr länger warten als gewünscht, aber es läuft langsam an ...

Macht mal hinne! Rheinmetall, Deutschlands größter Rüstungskonzern, wartet derzeit auf die Aufträge der Bundeswehr. Die haben sich nämlich durch den Regierungswechsel erstmal verzögert ...(Bild:  Rheinmetall)
Macht mal hinne! Rheinmetall, Deutschlands größter Rüstungskonzern, wartet derzeit auf die Aufträge der Bundeswehr. Die haben sich nämlich durch den Regierungswechsel erstmal verzögert ...
(Bild: Rheinmetall)

Deutschlands größter Rüstungskonzern bekommt sieht sich weiterhin mit Verzögerungen beim Auftragseingang durch den Regierungswechsel in Deutschland konfrontiert, wie die dpa meldet. Im dritten Quartal lag die sogenannte Nomination mit 3,88 Milliarden Euro gut ein Drittel unter dem Niveau ein Jahr zuvor, so Rheinmetall. Diese Kennziffer berücksichtige außer dem klassischen Auftragseingang unter anderem auch das Volumen aus neu abgeschlossenen Rahmenverträgen mit Auftraggebern aus dem Militärsektor. Rheinmetall-Chef Armin Papperger sieht aber die Weichen für ein starkes viertes Quartal gestellt, wie es weiter heißt.

Rheinmetall schwimmt auf der Woge der Aufrüstung in Europa

Denn die geplanten Großprogramme der Bundeswehr seien mittlerweile in der Finanzplanung des Bundes abgesichert und würden zeitnah in die Beauftragung gehen. Im dritten Quartal legte übrigens der Rheinmetall-Umsatz im Vorjahresvergleich um 13 Prozent (auf 2,78 Milliarden) zu. Das operative Ergebnis stieg um 19 Prozent (auf 360 Millionen). Die entsprechende Marge erreichte 12,9 Prozent – vor einem Jahr waren es 12,3 Prozent. Unter dem Strich konnten sich die Aktionäre über einen Gewinn von 152 Millionen Euro (nach 135 Millionen Euro ein Jahr zuvor) freuen. Damit habe Rheinmetall wie erwartet abgeschnitten. Der Rüstungskonzern bestätigte außerdem mindestens die Jahresprognose, deutete damit also wiederholt Luft nach oben an. Das aber nur, falls sich die in diesem Jahr durch die Nato beschleunigte Aufrüstung Europas weiter konkretisieren sollte.

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