Unternehmensführung
Business Reengineering: ein „Game-Changer“ bei der Organisationsentwicklung?

Ein Gastbeitrag von Georg Kraus 8 min Lesedauer

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Produktionsunternehmen versuchen Rentabilitäts- und Kostenprobleme oft durch den Einsatz neuer Technologien zu lösen. Eher selten stellen sie jedoch ihre Organisationsstrukturen infrage.

Beim Business Reengineering werden die drei Dimensionen Prozessorientierung, Mitarbeiterorientierung und Kundenorientierung miteinander verbunden.(Bild:  Summit Art Creations - stock.adobe.com)
Beim Business Reengineering werden die drei Dimensionen Prozessorientierung, Mitarbeiterorientierung und Kundenorientierung miteinander verbunden.
(Bild: Summit Art Creations - stock.adobe.com)

In der produzierenden Industrie vollzieht sich ein radikaler Wandel. Aufgrund des sich verschärfenden Wettbewerbs, (inter-)nationaler Überkapazitäten, steigender Lohn- und Energiekosten und so weiter ist allseits das Bemühen spürbar unter anderem mithilfe der Digitaltechnik die Unternehmensstrukturen schlank und kostengünstig und somit konkurrenzfähig zu gestalten.

Viele Managementkonzepte versprechen hierbei Hilfe. Als Beispiel seien Lean Management / Lean Production, Total Quality Management und Kaizen genannt. Ein weiterer Ansatz, der um die Jahrtausendwende boomte, ist das sogenannte Business Reengineering. Dieses Konzept wird auch heute noch bei vielen Restrukturierungsprojekten genutzt, weil es das Bemühen um eine intelligentere Gestaltung der betrieblichen Abläufe mit dem Anspruch einer kundenorientierten Produktion verbindet.