Tünkers Maschinenbau C-Bügel-System mit servoelektrischem Antrieb spart Energie

Autor Stéphane Itasse

C-Bügelsysteme zum Umformen, Stanzen, Prägen und Fügen im Kraftbereich von 60 KN und größer basieren bisher auf hydraulischen Systemen. Dem stellt jetzt die Tünkers Maschinenbau GmbH mit Sitz in Ratingen eine neue, servoelektrisch angetriebene Baureihe entgegen.

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C-Bügelsystem zum Lochstanzen der vier Aufnahmelöcher am Federbeindorn.
C-Bügelsystem zum Lochstanzen der vier Aufnahmelöcher am Federbeindorn.
(Bild: Tünkers Maschinenbau)

Die neue C-Bügelsystem-Baureihe verbindet eine robuste Rollenspindel, ein Untersetzungsgetriebe und einen Servomotor in einer zylinderähnlichen Baueinheit, die sowohl die hohen Kräfte überträgt, als auch die beim Stanzen üblichen Prozessschläge verringert, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Ein gutes Regelverhalten und die einfachere Prozessüberwachung seien wesentliche Merkmale, die für elektrobetriebene C-Bügelsysteme sprechen. Im Einzelnen sich die neuartigen C-Bügel laut Hersteller mit einem Servoelektromotor mit Parallelanordnung zur Kraftachse, einer Untersetzungsstufe mit Zahnriemengetriebe, das direkt auf die Rollenspindelachse wirkt, sowie einem gewichtsoptimierten C-Bügel mit rückseitigem, pneumatischen Zangenhubausgleich ausgerüstet.

Rein hydraulische Systeme bedürfen eines zusätzlichen externen Hydraulikaggregats, die solche Anlagen nicht nur aufwändig und wartungsintensiv machen, sondern auch die Platzverhältnisse am Aufstellort eingrenzen, wie es heißt. Pneumo-hydraulische Systeme teilten mit anderen Druckluftantrieben den Nachteil eines extremen Druck-/Volumenverbrauchs. Bei kurzen Taktzeiten seien sogar zusätzliche Speicher erforderlich.

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