Tebis 4.1 Release 7 CAM-Programmierung und Fertigung noch sicherer

Quelle: Pressemitteilung Tebis Technische Informationssysteme AG 2 min Lesedauer

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Mit der neuesten Releases des CAD/CAM-Komplettsystems 4.1 hat Tebis die Kollisionsprüfung unter Berücksichtigung des Werkzeugträgers optimiert sowie die Bearbeitung komplexer Geometrien weiter vereinfacht.

Mögliche Kollisionen mit dem Maschinenkopf werden beim 5-achsigen simultanen Ausweichfräsen automatisch vermieden.(Bild:  Tebis AG)
Mögliche Kollisionen mit dem Maschinenkopf werden beim 5-achsigen simultanen Ausweichfräsen automatisch vermieden.
(Bild: Tebis AG)

Zu den neuen Features des Release 7 in der CAM-Programmierung mit Tebis 4.1 zählen die optimierte Kollisionsprüfung unter Berücksichtigung des Werkzeugträgers sowie die noch schnellere und einfachere Bearbeitung selbst komplexester Geometrien.

Optimierte Kollisionsprüfung

Beim 2,5D-Fräsen lässt sich eine Kollision mit dem Maschinenkopf beispielsweise durch die automatische Verkleinerung der Bereiche umgehen.(Bild:  Tebis AG)
Beim 2,5D-Fräsen lässt sich eine Kollision mit dem Maschinenkopf beispielsweise durch die automatische Verkleinerung der Bereiche umgehen.
(Bild: Tebis AG)

Mögliche Kollisionen lassen sich ab Release 7 bereits während der CAM-Berechnung automatisch erkennen und vermeiden. Dies gilt lückenlos und über alle Fräsbearbeitungen hinweg sowie unter vollständiger Berücksichtigung des Werkzeugträgers. Die Strategien bei 2,5-Bearbeitungen sowie beim 5-achsigen simultanen Ausweichfräsen wurden entsprechend erweitert. Bei 2,5D-Bearbeitungen werden Fräsbereiche optional verkleinert oder von der Bearbeitung ausgeschlossen. Beim 5-achsigen simultanen Ausweichfräsen ermittelt Tebis die korrekten Schwenkpositionen.

Da Tebis sowohl die spezielle Kinematik der realen Maschine als auch die exakte Geometrie des Werkzeugträgers berücksichtigt, werden laut Hersteller Kollisionen mit allen Bearbeitungskomponenten bereits in der virtuellen CAD/CAM-Umgebung – noch vor der NC-Ausgabe – zuverlässig, automatisiert und zeitsparend umgangen.

Schnellere Fräsergebnisse bei Bearbeitung komplexer Geometrien

Werkzeugwege für das 3-achsige äquidistante Schlichten lassen sich nun noch einfacher programmieren.(Bild:  Tebis AG)
Werkzeugwege für das 3-achsige äquidistante Schlichten lassen sich nun noch einfacher programmieren.
(Bild: Tebis AG)

Komplexe Geometrien lassen sich beim 3-achsigen Schlichten äquidistant mit exakt gleichbleibender Seitenzustellung über das gesamte Bauteil hinweg in einem Zug bearbeiten, so das Unternehmen. In Tebis 4.1 Release 7 müssen lediglich bis zu zwei beliebige Leitkurven selektiert werden – den Rest erledige das System automatisch. Auf der Maschine entstehen dann absatzfreie, hochwertige Oberflächen, manuelles Nacharbeiten sei nicht mehr notwendig. Diese Funktionalität eigne sich für alle komplexen Bauteile, bei denen mit wenig Aufwand erstklassige Fräsprogramme für die 3-achsige Schlichtbearbeitung erzeugt werden sollen – beispielsweise für die Fertigung von Schmiedegesenken im Umformwerkzeugbau oder von Außenhautbauteilen im Karosseriewerkzeugbau.

Restmaterial reduzieren und Maschinenlaufzeiten verkürzen

Mit der neuen Bearbeitungsoption können Bauteile mit gekrümmten Bodenflächen und senkrechten Flanken optimal gefertigt werden. (Bild:  Tebis AG)
Mit der neuen Bearbeitungsoption können Bauteile mit gekrümmten Bodenflächen und senkrechten Flanken optimal gefertigt werden.
(Bild: Tebis AG)

Beim 5-achsigen simultanen Schruppen von Taschen und Oberflächen lassen sich jetzt abhängig von der Fertigungssituation zwei Modi auswählen:

  • Mit der Option „dynamisch“ wird das Bauteil normal zur Flächenkrümmung 5-achsig bearbeitet.
  • Bei der Option „konstant“ erfolgt die Bearbeitung 3-achsig parallel zur Flächenkrümmung. Diese Bearbeitung empfiehlt sich nach Angaben des Unternehmens vor allem für die Bearbeitung dünnwandiger Bauteile mit senkrechten Flanken und gekrümmten Bodenflächen, wie sie beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt häufig gefertigt werden. Das Restmaterial werde auf ein Minimum reduziert und kann anschließend in einem Zug ausgeräumt werden. Auf diese Weise lassen sich die Maschinenlaufzeiten bei gleichzeitig hohen Genauigkeiten stark reduzieren, so Tebis.

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