KI, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Arbeitsschutz, Umweltauflagen: Die Industrie steht vor großen Herausforderungen. Castrol setzt sich dafür ein, seine Kunden mit neuen Schmierstoffen dabei zu unterstützen, Ressourcen effizienter zu nutzen und somit zu nachhaltigeren Produktion beizutragen.
Castrol reagiert mit seinen Schmierstofflösungen auf aktuelle Herausforderungen in der Metallbearbeitung.
(Bild: Castrol)
Die Trends in der Industrie sind vielfältig: Es gibt enorme technologische Fortschritte, die Sauberkeit, Hochdruckanwendungen, neue Materialien sowie flexible und unterstützende Robotertechnologien in der Produktion fördern. Zudem gewinnt die Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit an Bedeutung – womit insbesondere die Verringerung von Treibhausgasemissionen sowie die Reduzierung des Biozid-Einsatzes einhergehen. Gleichzeitig gewinnt die Kombination von Industrie 4.0 und KI-Technologien sowie die Digitalisierung in der Metallbearbeitung an Relevanz in der Industrie.
Gesetze und Umweltvorschriften erfordern darüber hinaus, Gefahren in der Arbeitsumgebung und bei der Entsorgung von Produkten zu minimieren. Die Regelungen betreffen unter anderem Borsäure, formaldehydabspaltende Biozide, starke Komplexbildner, sekundäre Amine, MEA, Lösungsmittel mit hohem Aromaten-Gehalt und Lösungsmittel mit niedrigem VOC-Gehalt (leicht flüchtige organische Komponenten) bei der Produktion.
Die Auswahl der Produkte für produzierende Firmen wurde bisher traditionell anhand von Aspekten wie der Anwendung, spezifischer Vorgaben und Kundenwünsche sowie Freigaben und Kostenentscheidungen getroffen. Doch im moderneren Sinne ist eine neue Denkweise notwendig: Bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele müssen Schmierstoffproduzenten ihren Kunden Produkte und Lösungen bereitstellen, die die Ressourceneffizienz in der Produktion erhöhen sowie Energie, Emissionen, Abfall und Wasser reduzieren.
WISSENSFORUM ZERSPANUNG
In der Zerspanung geht noch mehr!
Antworten auf aktuelle Herausforderungen in der Zerspanung geben führende Werkzeughersteller, namhafte Maschinenbauer, Forschungseinrichtungen und Zulieferer am 27. November auf dem 3. Wissensforum Zerspanung in Würzburg. Joachim Görtz von Castrol wird in einem Vortrag die mineralölbasierten Kühlschmierstoffe den synthetischen Lösungen gegenüberstellen und deren Vor- und Nachteile aufzeigen. Die Veranstaltung richtet sich branchenübergreifend an Fach- und Führungskräfte aus produzierenden Unternehmen, Werkzeug- und Maschinenherstellern, Dienstleistern im Zerspanungsbereich sowie Hochschulen & Forschungseinrichtungen.
Verwendung von Bioziden führt zu hohen CO2-Emissionen
Die Verwendung von Bioziden in der Herstellung von Produktformulierungen führt zu höheren CO2-Emissionen. Konventionelle Emulsionen können aufgrund des Wachstums von Bakterien organische Säuren bilden, die zu einer Absenkung des pH-Werts, Geruchsbildung und einem schlechteren Korrosionsschutz führen.
Die Castrol XBB-Technologie ist ohne Biozide formuliert. Die XBB-Technologie bietet aufgrund der hohen Reservealkalität einen hohen alkalischen Puffer, was dazu führt, dass Mikrobiologie sich in diesem Milieu nicht wohlfühlt und fernbleibt. Sollten Bakterien wachsen und beim Verstoffwechseln organische Säuren bilden, neutralisiert die XBB-Emulsion diese, wodurch der Korrosionsschutz aufrechterhalten wird. Die Verwendung von XBB-Technologie könnte somit eine langfristige und nachhaltigere Lösung werden, um den Einsatz von Bioziden und damit auch von CO2-Emissionen zu reduzieren.
Castrol setzt sich dafür ein, durch innovative Produkte seine Kund:innen dabei zu unterstützen, Ressourcen in der Produktion effizienter zu nutzen und somit auch zu nachhaltigerer Produktion beizutragen.
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Stand: 08.12.2025
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