Stahlzerspanung Ceratizit bringt Neues für das Bohren und Drehen von ISO-P-Stahl

Quelle: Pressemitteilung von Ceratizit 3 min Lesedauer

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Viele übliche Wendeschneidplatten-Sorten beißen sich laut Ceratizit an ISO-P-Stählen die Zähne aus. Jetzt gibt es Systeme, bei denen die Zähne deutlich fester sitzen.

Die Zerspanung von ISO-P-Stählen birgt schon aufgrund der Werkstoffvielfalt viele Herausforderung. Der Zerspanungswerkzeug-Spezialist Ceratizit hat deshalb seine bestehende Werkzeugserie Ecocut genau auf diese Werkstoffklasse hin optimiert. (Bild:  Ceratizit)
Die Zerspanung von ISO-P-Stählen birgt schon aufgrund der Werkstoffvielfalt viele Herausforderung. Der Zerspanungswerkzeug-Spezialist Ceratizit hat deshalb seine bestehende Werkzeugserie Ecocut genau auf diese Werkstoffklasse hin optimiert.
(Bild: Ceratizit)

Die Liste an ISO-P-Stählen ist lang und ihre Sortenvielfalt verlangt eine breite Palette an leistungsstarken Werkzeugsystemen, wie Ceratizit beginnt. Denn wenn von kohlenstoffarmen über duktile Typen bis hin zu hochlegierten Stahlsorten in zahlreichen Härtevariationen auf die Drehmaschine kommen, kann es nicht mehr die eine Werkzeugantwort für alle Zerspanungsfragen geben. Deshalb haben die Drehspezialisten von Ceratizit ihre Wendeschneidplatten-Sorten neu ausgerichtet und auf die Anforderungen von ISO-P-Werkstoffen hin geschärft. Diese größte aller Werkstoffklassen beinhaltet unlegierte bis zu hochlegierte Stähle, einschließlich Stahlguss sowie ferritische und martensitische Edelstähle. Im Rahmen der Neuausrichtung bekam auch der Ceratizit-Klassiker Ecocut ein Update, um die Zerspanung anspruchsvoller Stähle zu gewährleisten, wie es weiter heißt.

Leistungsgesteigerter Zerspanungs-Allrounder

Ob beim Bohren, mit stehendem oder rotierendem Werkzeug oder beim Drehen von Plan-, Innen- und Außenkonturen – der Ecocut ist laut Ceratizit sozusagen das Schweizer Taschenmesser unter den Zerspanungswerkzeugen. Deshalb sei es auch die erste Wahl für viele Zerspanungsaufgaben. Außer dem Ecocut Mini und dem Ecocut Profilemaster sind die Ecocut-Classic-Werkzeuge die Multitalente der Serie, wie es weiter heißt. Mit ihren Wendeschneidplatten (WSP) lassen sich Durchmesser zwischen 8 und 32 Millimetern bearbeiten und gleichzeitig Rüstzeiten reduzieren, um die Produktivität zu steigern. Auf den bisherigen guten Eigenschaften des Werkzeugsystems ruhe Ceratizit sich aber nicht aus, wie oben schon erwähnt, denn mit dem Zusatz „-P“ kommt eben jetzt das Update zur Bearbeitung von ISO-P-Stählen an den Start. Dabei kann man mehr Leistung sich holen und/oder längere Standzeiten genießen. In, wie betont wird, ausführlichen Tests erreichen die neuen Ecocut-P rund 15 Prozent mehr Leistung als ihre Vorgänger.

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Die Wendeschneidplatten-Sorten mit der „Drachenhaut“

Wer das momentan machbare Maximum in puncto Zerspanungsergebnisse in Stahl haben möchte, brauche auch eine optimierte Beschichtung. Dafür hat Ceratizit für ISO-P-Werkstoffe die sogenannte Dragonskin-Beschichtung entwickelt, die durch einen speziellen Schichtaufbau auf Standzeiterhöhung und reduzierte Bearbeitungszeit getrimmt ist. Die mechanische Nachbehandlung bewirke bei der Schichtoberfläche einen einzigartigen Eigenspannungszustand, der wiederum die Prozesssicherheit erhöht. Folgende „Drachenhäuter“ gibt es im hier behandelten Zusammenhang:

  • Sind ununterbrochene Schnitte gefordert, greife man zur Dragonskin-Sorte CTCP425-P mit der weiterentwickelten AL2O3-TiN-CVD-Beschichtung. Sie verschleiße auch bei erhöhten Schnittgeschwindigkeiten relativ wenig;
  • Für die allgemeine Stahlverarbeitung mit unterbrochenem Schnitt bringe die mit AL2O3-TiN per CVD (Chemical Vapor Deposition) beschichtete Dragonskin-Sorte CTCP435-P das Gewünschte;
  • Und wann immer schlechte Bearbeitungsbedingungen vorlägen, sowie bei sämtlichen Anwendungen mit hohen Zähigkeitsanforderungen, punkte der Typ CTCP435-P, weil er für stabile Zerspanungsprozesse sorge.

Ein Zerspanungswerkzeug gibt sein nahes Ende bekannt

Und ein weiteres Feature, von dem Ecocut-P-Nutzer profitieren, ist laut Ceratizit die neue Indikatorschicht der Wendeschneidplatten. Denn Mit ihrer Hilfe erkenne der Anwender, wie weit die Sorte verschlissen sei und wann es gelte, sie auszutauschen. Denn wird der Verschleiß zu spät bemerkt, geht das unter Umständen auf Kosten einer guten Bearbeitungsqualität. Bricht dann auch noch die Schneidplatte, hat es im schlimmsten Fall schon das Werkstück beschädigt, was teuer werden kann. Doch nun genüge ein Blick auf die spezielle Dragonskin-Beschichtung und das Problem könne man vergessen, sofern man entsprechend reagiert.

Und wer nun befürchtet, dass die Leistungssteigerung respektive die längeren Standzeiten teuer verkauft werden müssen, kann sich beruhigen, denn die neuen Ecocut-P-Wendeschneidplatten kosten trotz ihrer höheren Performance und Verschleißinformationsfunktion bei der Zerspanung von ISO-P-Stählen etwa soviel wie die Vorgänger, verspricht der Hersteller.

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