AMB 2008 Ceratizit-Chef Thierry Wolter erläutert internationale Strategie
Auf der AMB 2008 wird der Hersteller von Hartmetall-Werkzeugen Ceratizit mit seinem 240 m² großen Stand prominent vertreten sein (Halle 2, Stand 2.06). Firmenchef Thierry Wolter erläuterte im Vorfeld der AMB 2008 die Konzernstrategie.
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Ceratizit-Vorstand Wolter berichtet: „Im Rahmen unserer globalen Wachstumsstrategie zeigen wir natürlich gerade in unserer traditionellen Stammregion D-A-CH Flagge. Zumal wir uns hier in relativer Nähe zu einem unserer neuen internationalen Wachstumsmärkten, Osteuropa befinden. Auch erwarten wir viele Besucher aus Ostasien, unserem zweiten großen neuen Zielmarkt.“
Wolter weiter: „Ceratizit setzt auf die Segmente, in denen wir wegen unserer Expertise langfristig den größten Kundennutzen und die größten Wachstumschancen realisieren können.“ Der Hersteller von Hartmetall-Werkzeugen ist bereits heute Weltmarktführer bei Hartmetallprodukten für die Holzbearbeitung und bei Gesteinbearbeitung sowie Europas größter Anbieter für industrielle Verschleißprodukte. Auch in den USA werden die Luxemburger immer stärker, holen in der Rangliste auf.
In den nächsten Jahren wird Ceratizit den Schwerpunkt auf den Geschäftsbereich Zerspanung legen und ihre Multi-Channel-Strategie umsetzen: Konzentration auf Nischen und Entwicklung exklusiver Hartmetall-Werkzeuge in den Bereichen Automotive, Engineering, Aerospace und Oilfield. „Lieber sind wir die Nummer 1 in ausgewählten Segmenten, als die Nummer 3 insgesamt“, gibt sich Wolter überzeugt. „Wir wollen weltweit weiter organisch überdurchschnittlich wachsen,“ lautet seine Parole. Von Anfang an sei Ceratizit deutlich schneller gewachsen als der Markt. So wolle das Unternehmen weitermachen, unter anderem durch gezielte Akquisitionen. Dabei müssten sich neue Unternehmen strategisch, kulturell und letztlich natürlich auch finanziell sinnvoll in die Ceratizit-Gruppe einfügen.
Ceratizit ist mit rund 600 Mio. EUR Umsatz unter den Top 5 der Hartmetallproduzenten weltweit. Angepeilt wird ein Umsatz von einer 1 Mrd. Euro bis spätestens 2012. „Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, haben wir mehrere Stellschrauben, an denen wir kräftig drehen werden“, berichtet Wolter.
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Link: MM-Special zur AMB 2008
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