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Das innovative CFK-Konzept senkt das Gewicht des Greifers und somit des Gesamtsystems, so dass große Reichweiten möglich sind oder sich kleinere Roboter mit einem niedrigeren Energiebedarf installieren lassen. Ausgangsprodukt für dieses von der IBG-Gruppe entwickelte Konzept sind CFK-Platten aus Prepregmaterial. Die Prepregplatten bieten die Möglichkeit, dass Dicke und Lagenaufbau den konstruktiven Gegebenheiten angepasst werden.
Um die erforderliche Genauigkeit beim Zuschneiden der Platten zu erreichen, setzt IBG auf das Wasserstrahlschneiden. Dieses Verfahren ist in der Lage, kostengünstig und materialschonend anspruchsvolle Konturen – wie beim Fahrzeugübergabesystem – zu erzeugen. Das Konzept berücksichtigt auch das abschließende Verkleben der einzelnen Bauteile.
Genaue Spaltmaße müssen eingehalten werden
Für die optimale Ausnutzung der Klebstoffeigenschaften müssen genaue Spaltmaße eingehalten werden. Eine zeitintensive Nachbearbeitung der zugeschnittenen Bauteile gehört somit der Vergangenheit an.
Aufgrund dieser Kombination aus form- und stoffschlüssiger Verbindung ergeben sich Vorteile für den gesamten Montageprozess.
Die Struktur ist so aufgebaut, dass sie sich – einmal zusammengesteckt – selber trägt. Eine schnelle Funktionsüberprüfung vor dem Klebevorgang ist möglich. Erst das Verkleben der einzelnen Teile lässt ein System mit sehr hoher Steifigkeit entstehen.
Ein weiterer Vorteil des Stecksystems liegt in der Werkstoffkombination. Heutige Klebetechniken ermöglichen, verschiedene Werkstoffe im letzten Montageschritt effektiv miteinander zu verbinden. Bewusst werden dabei handelsübliche 2K-Epoxidkleber verwendet. Sie haben sich seit Jahren bei Anwendungen mit Faserverbundwerkstoffen bewährt, sind leicht aufzutragen und mittels einfacher Methoden aushärtbar. Lange Temperzeiten sind nicht erforderlich.
Außerdem hat IBG Gewindeinserts entwickelt. Sie ermöglichen, Komponenten ohne viel Aufwand an spezielle Kundenwünsche anzupassen. Haben sich im Laufe der Zeit die Anforderungen an das Greifersystem verändert, lässt sich das Insert lösen und kann an anderer Stelle wieder in den Rahmen eingebracht werden.
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