China Market Insider Neue Schiffsroute durch die Arktis halbiert die Transitzeit von Containern
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China hat die „Nördliche Seeroute“ durch die Arktis eröffnet, auf der Container-Schiffe nur noch ungefähr halb so lange nach Europa brauchen wie bisher.
Die „Istanbul Bridge” hat am 23. September den Hafen von Ningbo-Zhoushan verlassen. Sie soll 18 Tage später im Felixstowe anlegen, dem größten Container-Hafen Englands. Möglich wird die neue Strecke aufgrund des dramatischen Abschmelzens des Eises in der Arktis, das vielen Experten zufolge eine Folge des Klimawandels ist.
Vor zwanzig Jahren sei da oben auf dem Globus „noch alles zugefroren” gewesen, zitiert das Politico gehörende Umweltportal E&E News Malte Humpert, den Gründer des „Arctic Institute” in Washington. Noch vor kurzem sei von ersten Containerrouten frühesten gegen 2040 oder 2050 die Rede gewesen. Jetzt verschwinde das Eis viel schneller als zuvor angenommen. In der Arktis erwärme sich die Erdoberfläche manchen Daten zufolge fünf Mal schneller als anderswo. „Jetzt, da es schmilzt und sich etwas öffnet, besteht Interesse“, sagt Humpert.
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