China Market Insider
China warnt seine E-Auto-Hersteller vor zu viel Technologietransfer

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Umkehr der Debatte: China hat seine Autofirmen gewarnt, nicht zu viel Know-How für E-Autos zu exportieren.

Die chinesischen Anbieter breiten sich aus und können bald an der Spitze der euopäischen Windrad-Industrie stehen.(Bild:  © Eisenhans - stock.adobe.com)
Die chinesischen Anbieter breiten sich aus und können bald an der Spitze der euopäischen Windrad-Industrie stehen.
(Bild: © Eisenhans - stock.adobe.com)

Das Handelsministerium Mofcom in Peking soll die Manager führender Hersteller zu einem Treffen geladen haben, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich dabei auf namentlich nicht genannte Quellen berief. Chinesische Autohersteller, die neue Fabriken im Ausland planen, sollten den Export von „Knock-down kits” in Erwägung ziehen, sollen die Beamten gefordert haben. Insgesamt gehe es darum, nicht zu viel von den neuen Innovationen preiszugeben, mit denen Unternehmen wie BYD, Geely, Chery oder SAIC in ihrer Heimat gerade zu führenden Herstellern von E-Autos und Hybriden geworden sind.

Knock-down-Kits sind vorproduzierte Bauteile, die im jeweiligen Auslandsmarkt dann nur noch zusammengebaut werden, während die ursprüngliche Fertigung von einzelnen Schlüsselkomponenten im Heimatland verbleibt.