China Market Insider China will Hidden Champions nach deutschem Vorbild züchten
Anbieter zum Thema
China hat ein Programm aufgelegt, um Hidden Champions unter seinen KMU heranzuzüchten. Rund 1,3 Mrd. Euro gibt die Zentralregierung in Peking dafür aus, berichtet die Volkszeitung Renmin Ribao.
Das Programm ist klar von deutschen und japanischen Mittelständlern inspiriert, für die der deutsche Managementberater Herrmann Simon den Begriff „Hidden Champions” geprägt hat. Chinas kommunistische Staats- und Parteiführung hätte auch gerne solche Unternehmen kleinerer und mittlerer Größe, die in ihrer jeweiligen Marktnische Weltklasse sind. In den Parteimedien des Landes wird das Programm explizit mit dem Verweis auf die Hidden Champions und Herrmann Simon vorgestellt. Allerdings hat man sich einen neuen Namen für die zu kultivierenden Vorzeigeunternehmen ausgedacht: „Kleine Riesen” (xiao juren).
Anfang dieses Monats haben das chinesische Finanzministerium und das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) gemeinsam den offiziellen Startschuss gegeben. Sie veröffentlichten eine „Notiz zur Unterstützung der hochqualitativen Entwicklung Spezialisierter neuer KMU”. Die Zentrale werde anfänglich umgerechnet 1,3 Mrd. Euro bereitstellen, um geeignete Unternehmen auf Provinzebene weiter zu fördern, heißt es darin. Vor Ort sollen dann weitere Fördergelder fließen.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen