Werkzeugmaschinen-Märkte China wird weltgrößter Absatzmarkt für Werkzeugmaschinen
Cincinnati (si) – Die Volksrepublik China ist zum weltgrößten Absatzmarkt für Werkzeugmaschinen aufgerückt. Chinesische Fabriken haben im vergangenen Jahr für 15,4 Mrd. US-Dollar Werkzeugmaschinen gekauft, wie der Branchen-Informationsdienst Metalworking Insiders‘ Reports schätzt. Dies würde einen Anstieg von 17% im Vergleich zum Vorjahr bedeuten.
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In Japan, dem zweitgrößten Absatzmarkt, sank der Verkauf von Werkzeugmaschinen um 3% auf 7,6 Mrd. Dollar. Für Deutschland als drittgrößtem Werkzeugmaschinenmarkt schätzt der Informationsdienst das Volumen auf 7,3 Mrd. Dollar, was einem Plus von mehr als 40% entspricht. Auf dem viertgrößten Markt, den USA, gab es beim Werkzeugmaschinen-Absatz ein Minus von 3% auf 6,1 Mrd Dollar. Die Autoren weisen allerdings darauf hin, dass die Ergebnisse durch die Wechselkursentwicklung des US-Dollars verzerrt sind.
Bei den Herstellern von Werkzeugmaschinen blieb Japan mit einem geschätzten Volumen von 14,4 Mrd. Dollar der weltgrößte Produzent, was einem Plus von 6,5% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auf Platz zwei folgt Deutschland mit 12,7 Mrd. Dollar, das wären 25,7% mehr Absatz als im Vorjahr.
Deutlich aufgeholt hat nach der Aufstellung des Informationsdienstes die chinesische Werkzeugmaschinenindustrie: Sie steigerte laut Angaben ihren Absatz um fast 43% auf 10 Mrd. Dollar. Damit blieb sie vor Italien, das auf einen Werkzeugmaschinenabsatz von 7,3 Mrd. Dollar kam, immerhin 27,4% mehr als im Jahr 2006.
Zusammen kommen die asiatischen Herstellerländer Japan, Volksrepublik China, Taiwan, Südkorea und Indien auf ein gesamtes Werkzeugmaschinen-Produktionsvolumen von 33,9 Mrd. Dollar. Das entspricht 48% der weltweiten Produktion.
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